Walter Libuda – Magische Areale | Arbeiten mit Papier

Walter Libuda: Magische Areale | Arbeiten mit Papier

Arbeit auf Papier des Künstlers Walter Libuda

Walter Libuda „Drei Türme, drei Bomben“ 2016, Mischtechnik (VG Bild-Kunst, Bonn 2017)

Ausstellung: 15. November 2017 bis 14. Januar 2018
Eröffnung: 14. November 2017 um 19 Uhr

Begrüßung: Annette Tietz, Galerieleiterin
Einführung: Michael Freitag, Direktor der Lyonel-Feininger-Galerie Quedlinburg
Der Künstler ist zur Eröffnung anwesend.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Ausstellung und Katalog verdanken sich einer Kooperation zwischen der Lyonel-Feininger-
Galerie Quedlinburg, dem Leonhardi – Museum Dresden und der Galerie
Pankow Berlin.

Donnerstag, 7.12.2017, 19 Uhr: Künstlergespräch mit Walter Libuda
Moderation: Fritz Jakobi, Kunsthistoriker, Berlin

Sonntag, 14.01.2018, 17 Uhr: Finissage der Ausstellung

Die Ausstellung würdigt mit Walter Libuda einen Künstler, dessen Werk über vier Jahrzehnte mit einer seltenen Folgerichtigkeit ausgebaut worden ist. Mit einem offenen Konzept von Malerei kennt dieses Schaffen keine medialen Eingrenzungen und ist von einer beispiellosen Vielgestaltigkeit. Jedes Material kann ihm zu einem Gestaltungsanlass für einen malerisch aufgefassten Bildkörper werden.

Bild, Zeichnung, Objekt, Assemblage, Bühne, Bildkasten, Keramik, Collage, Plastik – alles ist möglich und entsteht in simultanen Schaffensprozessen. Vor allem ist Libuda in seiner unmittelbaren Sinnlichkeit ein begnadeter Maler. Das Material ist ihm dabei Anlass für Bildfindungen, die über das Dargestellte hinaus zu einem eigenen geistigen Gegenstand werden. Was Libuda darstellt bleibt allerdings rätselhaft.

Libudas Bildwelten bergen ein Geheimnis, sind von Irrwelten und Fabulationen durchtränkt, die Bildtitel setzen das Verwirrspiel fort statt das Mysterium zu lüften. Übrig bleibt nur die sinnliche Erfahrung einer nicht näher zu benennenden metaphysischen Dimension. Es ist das Gegenteil eines hermetischen Postulats, ein sanfter Affront in Zeiten unbedingten Deutungswillens und semantischer Eindeutigkeit.

Die Ausstellung »Magische Areale. Arbeiten mit Papier« zeigt zum ersten Mal ausschließlich Arbeiten, die sich nur einem Material verdanken, dem Papier. Dieses Papier ist nicht einfach nur mehr Bildträger, sondern wird in seiner künstlerischen Verwandlung selbst zum Subjekt. Die Bandbreite der in der Ausstellung gezeigten Arbeiten reicht von Zeichnungen über Objekte und Assemblagen bis hin zu Pop-up Büchern.

Walter Libuda, Jahrgang 1950, studierte 1973 bis 1979 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB), die letzten beiden Jahre als Meisterschüler von Bernhard Heisig. Danach arbeitete er als Assistent an der HGB; 1985 zog er nach Berlin. Seit 1992 ist er Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, seit 1998 Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste. Er ist Träger des Fred-Thieler-Preises für Malerei der Berlinischen Galerie und des Gerhard-Altenbourg-Preises des Lindenau-Museums Altenburg. Seine Arbeiten befinden sich in deutschen und internationalen Museen und Sammlungen darunter in der Neuen Nationalgalerie, der Galerie Neue Meister in Dresden, dem British Museum in London, dem Puschkin-Museum in Moskau oder auch dem Chinesischen Nationalmuseum in Peking. Walter Libuda lebt und arbeitet in Schildow bei Berlin.

 

Logo Lyonel-Feininger-Galerie Quedlinburg

Logo Leonhardi-Museum Dresden

KGB-KUNSTWOCHE 2017 | Kommunalen Galerien in Berlin

Die Kommunalen Galerien in Berlin präsentieren vom 08. bis 17. September 2017 zum vierten Mal parallel zur Berlin Art Week gemeinsam die KGB-KUNSTWOCHE mit Ausstellungen, Rundgängen, Vorträgen, Performances, Workshops und Konzerten von mehr als 400 Künstlerinnen und Künstlern, sowie anderen Kulturschaffenden, in allen Berliner Stadtteilen.

Höhepunkt der KGB-Kunstwoche wird die Nacht der Künstler*innenbands (KGB-Sounds)
am 15. September im Heimathafen Neukölln.

> KGB-Programmheft 2017

> KGB-Sounds 2017

KGBerlin Poster 2017


GB-Bustouren

17. September 2017 | 14:00 – 19:00

Drei Bustouren verbinden mehrere Bezirke und halten zur Besichtigung an jeweils sechs Galerien. Mehr Infos >>

Hanna Hennenkemper „Re: privat“ | Zeichnung und Druckgraphik

Hanna Hennenkemper: „Re: privat“ | Zeichnung und Druckgraphik

Drukgrafik von Hanna Hennenkemper

Hanna Hennenkemper: >Re:Iteration M1<, 2016, Stempeldruck auf Japanpapier

Eröffnung der Ausstellung am Dienstag,
dem 5.9.2017 um 19 Uhr
Begrüßung: Annette Tietz, Galerieleiterin
Es spricht: Ludwig Seyfarth, Kunstkritiker und Kurator, Berlin
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Ausstellung vom 6.9. bis 5.11.2017

Die Zeichnungen und Druckgrafiken der Künstlerin Hanna Hennenkemper erscheinen in ihrer klaren Formensprache sinnlich präsent und nahezu plakativ. Auf inhaltlicher Ebene zeigen sich die dargestellten Dinge jedoch ambivalent, als widerstünden sie jedem Begehren nach eindeutiger Lesbarkeit oder Festlegung. Sie zeichnet Alltagsgegenstände – eine Zange, einen Bleistiftanspitzer, Wandhaken – deren Funktionalität und glatte Oberfläche banaler nicht sein könnten. Auf subtile Art und Weise schafft sie es durch die Betonung der Körperlichkeit dieser Bildgegenstände und in dem sie diese über die Umrisslinien hinaus mit feinsten Linien weiter schreibt, deren Bedeutung zu verändern und den oberflächlichen Blick wie mit einem Widerhaken einzufangen, zu irritieren. Die Zeichnungen Hennenkemper’s berühren so den blinden Fleck einer jeden Darstellung und Überlieferung. In diesem Sinne sind ihre (Auf)Zeichnungen vor allem eines: …radikal privat.

Hanna Hennenkemper wurde 1974 in Flensburg geboren und lebt als Zeichnerin und experimentelle Druckgrafikerin in Berlin. Sie hat an der Kunsthochschule Berlin bei Prof. Hanns Schimanski studiert und seit dem ein viel beachtetes und mit Preisen und Stipendien ausgezeichnetes künstlerisches Werk vorgelegt.

 

Freitag, 15.9.2017, 19 Uhr:
Swantje Lichtenstein – Sound Writing
“cuterkant & istenlistening & zitterzwitter”
Mehr Infos hier >>

Donnerstag, 19.10.2017, 19 Uhr:
Künstlergespräch und
Präsentation des Kataloges zur Ausstellung

Do und Fr 10-13 Uhr: kunstpädagogisches Angebot für Schüler
Do 17 Uhr: öffentliche Führung · Eintritt frei!

Ausschreibung: 20. Internationale Dresdner Sommerakademie

Auch dieses Jahr schreibt die 20. Internationale Dresdner Sommerakademie für Bildende Kunst Stipendien für junge Künstler_innen und Kunststudent_innen aus.

Apply now for a scholarship at the
20TH INTERNATIONAL DRESDEN SUMMER ACADEMY FOR VISUAL ARTS
23.7.-5.8.2017

The Summer Academy invites young international artists to Dresden. Participants will have the opportunity to attend a course of their choice during the first week. The second week offers the possibility to continue working together in the artistic workshops of riesa efau. Kultur Forum Dresden.

The Summer Academy activities will take place both on the premises of riesa efau and in several venues in the city. We offer an inspiring, professional and entertaining encounter with numerous high-profile artists, 11 courses and a fascinating supporting programme.

funding and partners: Freistaat Sachsen, Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds, Univerzite J. E. Purkyne v Ústí nad Labem, Fundacja ART TRANSPARENT, Wroclaw/Polen
in cooperation with: AdKV, Center for German and European Studies (CGES), University of Minnesota, Macalester College, Minneapolis College of Art and Design (MCAD)

the scholarship includes:
• participation fee for one of the courses during the first week
• travel costs and accommodation for participants from Czech Republic and Poland
because of a trans-regional support

PAINTING II (COURSE A) – Painting as Thinking Space: Experiments with Light and Form
/// Kerstin Schaefer, Stuttgart
DRAWING II (COURSE A) – Pictography Narrative Drawing
/// Henrik Schrat, Berlin
PRINTMAKING – The Power of Repetition: Woodcut as Form and Series
/// Jan Brokof, Berlin
VIDEO – Animation: How the Pictures start moving
/// David Buob, Berlin / Dresden
SCULPTURE / INSTALLATION (COURSE A) – Sediments of Life
/// Belle Shafir, Tel Aviv

1st WEEK/ ONE WEEK
courses from Monday to Friday 9.30 am – 5 pm

2nd WEEK/ ONE WEEK
artistic workshops of riesa efau
• Supporting programme with further scholarship holders from the Czech Republic, Poland and the USA
• Presentation with the academy‘s scholarship recipients, at Rösslstube e.V.
• Presentation of selected art works in the participants’ exhibition, Motorenhalle

WHO CAN APPLY
Young artists at the age of 20-35 years who work or study in the field of contemporary art/ design and speak English or German fluently.

HOW TO APPLY
Please send your portfolio (PDF, max 25 MB) and mention your
favourite course and an alternative course to: soak [at] sommerakademie-dresden [dot] de
Deadline 18.6.2017
We are looking forward to your applications!

CONTACT
International Dresden Summer Academy for Visual Arts
Susanne Altmann (artistic director)
Tel.: +49 (0)351 – 86602-13
Mail: soak [at] sommerakademie-dresden [dot] de
www.sommerakademie-dresden.de

ROSA ROT UND HIMMEL BLAU | 17 Positionen zur Malerei

„ROSA ROT UND HIMMEL BLAU“

Rosarot und Himmelblau Einladungskarte

17 Positionen zur Malerei

Bettina Albrecht, Dorit Bearach, Anja Billing, Christa Böhme, Ulrike Bunge, Regina Conrad, Annedore Dietze, Valérie Favre, Petra Flierl, Volker Henze, Katharina Ismer, Kwang Lee, Irma Markulin, Heike Ruschmeyer, Karin Sakrowski, Ulrike Seyboth, Sati Zech

Ausstellung vom 10. Mai bis 26. Juni 2017

Eröffnung Dienstag, 9. Mai 2017 um 19 Uhr
Begrüßung: Annette Tietz, Galerieleiterin
Musik: Janni Struzyk, Tuba

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Donnerstag, 18. Mai 2017, 19 Uhr: Catherine Lorent – Doom Spectrum
Dienstag, 13. Juni 2017, 19 Uhr: Lesung mit Musik
Blanche Kommerell – Inge Müller. Ich will alles von der Welt
Musikalische Begleitung: Dirk Rave, Akkordeon
Sonntag, 25. Juni 2017, 17 Uhr: Finissage
Kalle Laar – They‘re talkin‘ ‚bout a revolution / It sounds like a whisper …

Ein Raunen der Hoffnung ging durch die Welt, als sich das russische Volk im Februar 1917 von der Zarenherrschaft befreite und im Oktober desselben Jahres die sogenannte „Diktatur des Proletariats“ installierte. 1918 beschrieb Rosa Luxemburg jene revolutionäre Umwälzung als „das gewaltigste Faktum des Weltkrieges“ und schlussfolgerte: „In Russland konnte das Problem nur gestellt werden. Es konnte nicht in Russland gelöst werden.“

Die Überwindung von Ausbeutung, Unterdrückung und die Gewährleistung eines dauerhaften Friedens in der Welt erscheint im Jahre 2017, in dem Krisen und Kriege die Erde beherrschen, noch unlösbarer als einst.

Bedeutete es darüber hinaus nicht auch eine Revolution, mit der sich Frauen zur vorletzten Jahrhundertwende trotz vieler gesellschaftlicher Vorurteile und Hindernisse ihren Traum erfüllten, das Recht wie ihren Weg erkämpften, professionelle Künstlerinnen zu werden? Ihr damit möglich gewordenes Mitwirken an einer Revolutionierung der Künste ist nicht zu unterschätzen.

Die Ausstellung Himmel Blau und Rosa Rot möchte den Blick auf 17 malerische Positionen lenken, die eine Tradition bewahren und diese zugleich aktuell weiterentwickeln: Ausgehend von den Mitteln und Möglichkeiten souverän beherrschter Malerei entstanden und entstehen so Bildwelten auf der Leinwand, die dem Welten-Grau und -Grauen schonungslos den Pinsel in ihre Wunden legen, oder mit malerischer Kraft eine andere, buntere Welt erschaffen – eine Welt, wie sie auch ist oder wie sie wünschenswerterweise sein könnte. Jenseits von Weltabgewandtheit oder ästhetischen, indifferenten Spielereien wird Malerei so zum subversiven Wirken, das erinnert, ins Jetzt blickt und nach vorn schaut.

Artikel im Neuen Deutschland zu unserer Ausstellung “Sinnliche Botschaften”

Artikel im ND: “Farben zeigen den Tiefenraum an”

Malerei von Horst Zickelbein

Horst Zickelbein “Rote Puppe (unvollständig)”, 2015, Öl auf Karton, 86 x 95 cm

Eine Retrospektive für Horst Zickelbein zu seinem 90. Geburtstag in der Galerie Pankow

Er gehörte in den 1960er Jahren zur »Berliner Schule« um Harald Metzkes und Manfred Böttcher, die damals mit ihrem »Natur- und Auge«-Prinzip die Existenz einer malerischen Kultur sicherte. Ihre Vertreter gelangten zu einer »Kultivierung der Bildhaut«, die etwas Ähnliches darstellte wie die von Cézanne angestrebte »Harmonie parallel zur Natur«.

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1047531.farben-zeigen-den-tiefenraum-an.html

Kunstpreis des HAUS am KLEISTPARK

Jährlich loben die kommunalen Galerien Tempelhof-Schöneberg im Rahmen der Förderung professionell arbeitender Künstler/innen den Kunstpreis des HAUS am KLEISTPARK aus, der auch in 2017 mit 5.000 Euro dotiert und für die nominierten Künstler/innen der Shortlist mit einer Ausstellung vom 1.9. (Eröffnung) – 1.10.2017 im HAUS am KLEISTPARK verbunden ist. Oberthema ist in diesem Jahr „Capriccio“, Juryvorsitzender Ralf F. Hartmann.

Bewerbungsschluss ist der 15. Mai 2017. Die kompletten Ausschreibungsunterlagen finden Sie hier.

artspring: Offene Ateliers in Pankow

artspring 2017 – Der Stadtbezirk wird Galerie.

Logo der Veranstaltung artspring

Offene Ateliers in Prenzlauer Berg, Weißensee und Pankow vom 16.-18. Juni 2017

artspring widmet den in Prenzlauer Berg, Weißensee und Pankow arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern besondere Aufmerksamkeit. Ein ganzes Wochenende lang  öffnen sich die Türen zu Vorderhäusern und Hinterhöfen, zu Fabriketagen und Wohnungsateliers, zu Laden- oder Gruppenateliers. Manche Ateliers existieren hier seit vielen Jahrzehnten, andere wurden sind erst wenige Monat eingerichtet – artspring macht sie gleichermaßen sichtbar. Die abseits der Öffentlichkeit stattfindende Kunstproduktion wird zugänglich gemacht, die Künstler ansprechbar. Zudem bietet das Wochenende den Anlass und die Möglichkeit, die im Bezirk Pankow arbeitenden Künstlerinnen und Künstler mit Interessenten, aber auch untereinander zu vernetzen.

Die Ateliergemeinschaft Milchhof e.V. ist seit mehr als zwei Jahrzehnten ein fester Bestandteil der Berliner Kunst- und Kulturszene. Mit dem Projekt- und Ausstellungsraum „Pavillon am Milchhof“ und dem Gastatelier fördert und unterstützt er den regionalen und internationalen Austausch von Künstlern und Künstlerinnen sowie Künstlergruppen und anderen Atelierhäusern Der Milchhof sieht sich mit in der Verantwortung, weiterhin die Arbeitsmöglichkeiten für Künstler und Künstlerinnen zu erhalten und auszubauen.
Bis vor einigen Jahren war der Milchhof Teil und Nutznießer der vom Bezirk organisierten „p.art“, dem Tag der offenen Ateliers in Pankow. Nach nunmehr sechs Jahren Pause möchte der Milchhof die Tradition aufgreifen und neu beleben und wird dabei vom Fachbereich Kunst und Kultur unterstützt.

artspring findet statt am Samstag und Sonntag, 17. und 18. Juni 2017 jeweils von 12 bis 20 Uhr. Am Abend des 16. Juni beginnt artspring mit einer zentralen Eröffnungsfeier im Hof der Ateliergemeinschaft Milchhof e.V.. artspring wird veranstaltet von der Ateliergemeinschaft Milchhof e.V. und unterstützt vom Amt für Weiterbildung und Kultur Pankow, FB Kunst und Kultur.

Für das Wochenende werden Touren und Führungen organisiert, eine Dokumentation ist geplant. Die Veranstaltung wird in den Medien beworben, ein Flyer listet alle Veranstaltungsorte auf. Mehr Informationen unter www.artspring.berlin

artspring – Open Call

Teilnahmeaufruf für die Künstler/inen mit Atelier in Prenzlauer Berg, Weißensee und Pankow: Melden Sie sich an zur Teilnahme an „artspring – Offene Ateliers in Pankow“! Die Anmeldung erfolgt unter dem Button „Anmeldung“ auf der Website www.artspring.berlin. Anmeldeschluss ist der 17. April.

(Eine Anmeldung per Internet ist Ihnen nicht möglich? Rufen Sie uns an: 030 820 734 79)

Milchhof Logo

Horst Zickelbein | Sinnliche Botschaften

Horst Zickelbein | Sinnliche Botschaften – Malerei

Gemälde von Horst Zickelbein

Horst Zickelbein “Lesbos 2, Die Bucht”, 2010, Öl auf Leinwand, 100 x 80 cm

Ausstellung vom 15. März bis 30. April 2017
Eröffnung am 14. März 2017 um 19 Uhr
Begrüßung: Annette Tietz, Galerieleiterin
Einführung: Anita Kühnel, Kunsthistorikerin, Berlin

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit zahlreichen Abbildungen und einem Text von Anita Kühnel. 60 S. Hardcover, Herausgegeben von Annette Tietz, Galerie Pankow

Am 23. März 2017 um 19 Uhr
Horst Zickelbein – Anreger, Vorbild, Mentor
Gespräch mit Martin Colden, Volker Henze und Kerstin Seltmann

Anlässlich des 90. Geburtstages  von Horst Zickelbein gibt die Ausstellung einen Einblick in das malerische Werk eines Künstlers, der  für die  Kunstentwicklung in Berlin eine herausragende Rolle gespielt hat.

In den späten fünfziger Jahren gehörte Zickelbein zum Kreis der sogenannten Berliner Schule, einer Gruppe befreundeter Künstler, die in der Nachkriegszeit den Dialog mit der internationalen Moderne aufnahmen und sich nicht von der DDR-Kunstpolitik vereinnahmen ließen. Horst Zickelbein hat sich früh von dem malerischen Sensualismus dieses Kreises  gelöst und ist einen eigenen künstlerischen Weg gegangen.

Ausgehend vom sinnlichen Erlebnis steht die Reduktion auf geometrische Formen und Strukturen  sowie die Hinwendung zu abstraktem Formenvokabular im Mittelpunkt seines Schaffens. Auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen des Bildes  entstehen so aus der Verknüpfung von Naturerlebnissen und literarischen Anregungen Farbräume und archaische Zeichen, die zu Gedanken- und Erinnerungsräumen, zu Seelenlandschaften als elementares Sinnbild der Zeit werden.

In dieser Abwendung vom Diktat der Figur, der Hinwendung zu abstraktem Formenvokabular und nicht zuletzt seiner künstlerischen Grundhaltung wurde Horst Zickelbein jenseits institutioneller Strukturen zu einem wichtigen Anreger und Lehrer nachfolgender Künstlergenerationen.

Horst Zickelbein wurde 1926 in Frankfurt/Oder geboren. Nach Militärdienst und Kriegsgefangenschaft studierte er von 1950 – 1955 bei Horst Strempel und Bert Heller Wandmalerei an der Hochschule für Bildende und Angewandte Kunst Berlin Weißensee. Von 1955 bis 1958 war Horst Zickelbein zeitgleich mit Manfred Böttcher, Ernst Schröder, Harald Metzkes (bei Otto Nagel) und Werner Stötzer (Meisterschüler bei Gustav Seitz und Fritz Cremer) Meisterschüler bei Heinrich Ehmsen an der deutschen Akademie der Künste. Er war  bis 1990 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler und lebte von 1958 – 1995 freiberuflich in Berlin. 1996 erfolgte die Übersiedlung nach Bornholm.

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