Marc Gröszer | TRIBUT – Malerei

Marc Gröszer | TRIBUT – Malerei

"DER BOVIST AM RANDE DER STADT II", 2015, Öl auf Leinwand

“DER BOVIST AM RANDE DER STADT II”, 2015, Öl auf Leinwand, 100x100cm, Foto: Ludwig Rauch

Ausstellung vom 27. Januar bis 06. März 2016
Eröffnung am 26. Januar 2016 um 19 Uhr
Begrüßung: Annette Tietz, Galerieleiterin
Einführung: Pay Matthis Karstens, Kunsthistoriker

04. Februar 2016, 19 Uhr: Das Thema Landschaft in der zeitgenössischen Kunst
Gespräch mit Achim Bayer, Frank Diersch, Heike Gallmeier, Marc Gröszer
Moderation: Annette Tietz

01. März 2016, 19 Uhr: Bookrelease
Marc Gröszer stellt aus seiner Kunstbuchreihe die erste Ausgabe vor:
„5 Studien zur Orangenhaut & andere wichtige Themen unserer Zeit“

Auf Marc Gröszer‘s Bildern tummeln sich maskenartige Köpfe und barock überzeichnete Frauenkörper in geisterhaften Szenerien, vermischen sich apokalyptische Visionen des Weltuntergangs und arkadische Landschaften. Es sind Reflexionen über die Wirklichkeit, die Marc Gröszer mit wachem Blick und an einem der Realität verpflichteten Menschenbild festhaltend analysiert und kritisch hinterfragt.

Klassisches Bildvokabular findet sich in der Orientierung auf die Bildthemen Figur, Kopf, Landschaft. Als Bildträger verwendet er jedoch vorgefundene povere Materialien – Sperrholz, Spanplatte etc. – die er mit absichtlich simpel gemalten und gezeichneten Bildelementen zu schwer zu entschlüsselnden Metaphern werden lässt. Es sind Notate, die in der Zusammenschau zu comicartigen Bilderzählungen werden, Kommentar zum Zustand der Welt sind und die Rolle des Künstlers ironisch hinterfragen.

Marc Gröszer, geboren 1973 in Berlin, studierte ab 1994 Bildhauerei an der Kunsthochschule Weißensee die er 2001/02 mit einem Diplom für freie Kunst als Meisterschüler bei Inge Mahn & Berndt Wilde abschloss. Marc Gröszer lebt und arbeitet in Berlin.


Führungen am:
28.01., 4.02., 11.02., 18.02., 25.02., 03.03.2015
Jeweils 17.00’ Uhr (ca. 1Stde.), ohne Anmeldung, Eintritt frei

Klang Farbe 2016 – Tannert / Supper / Lippok

Klang Farbe

Klaus Killisch "Tellus" 2015, Collage

Klaus Killisch “Tellus” 2015, Collage

Mit dem neuen Jahr setzt die Galerie Pankow ihre Vortragsreihe Klang Farbe fort, mit der sie andere mediale Ausdruckformen und Kunstgattungen in den Galerieraum holt. Klang Farbe widmet sich dem Musikalischen im weitesten Sinne als ursprünglichste – nicht nur –menschliche Geste der Kommunikation. Das auditive und bildnerische Schaffen begegnen einander nicht nur in der Notation und der zunehmenden Synthese in den Werken der Neuen Medien, sondern besonders in ihrem gemeinsamen Anspruch wie dem Vermögen, an des Rezipienten Sinnen zu rütteln. In einer regelmäßigen Folge von akustischen Vorträgen werden der Klang, seine Bedeutungen und Erscheinungsformen aus verschiedenen künstlerischen und theoretischen Perspektiven beleuchtet.

Ein Projekt der Galerie Pankow mit freundlicher Unterstützung durch den Freundeskreis der Galerie Pankow.

14. Januar 2016 um 19uhr: Christoph Tannert

Wiederentdeckt: Verlorene Psychedelische Perlern der späten 1960er-Jahre

Psychedelic steht derzeit hoch im Kurs. Aber wer erinnert sich an die Anfänge in den USA? Und wer stand hinter den Musikern, die sich aufmachten, den Zeitgeist von der Seite der lautstarken bis durchgeknallten Experimente zu deuten? Die Macher des Vanguard-Labels gehörten zu den absoluten Spürnasen und bewiesen damals eine Weitsicht, die bis heute überrascht. Der Vortrag präsentiert u.a. selten zu hörende Garage-Psych-Sounds von The Listening, Circus Maximus, The Frost u.a.

Christoph Tannert (1955 in Leipzig geboren) studierte Archäologie und Kunstwissenschaft an der Humboldt Universität zu Berlin. Seit 1981 ist er als Kunstkritiker, Publizist und Ausstellungsmacher tätig. Seit 1991 ist er Projektleiter und seit 2000 Geschäftsführer des Künstlerhaus Bethanien Berlin.

 

18. Februar 2016 um 19uhr: Martin Supper

Der Raum als Instrument

Wenn von einem Raum gesprochen wird, so ist meist der architektonische Raum gemeint. Bei diesem Vortrag werden musikalische Beispiele vorgeführt, bei denen die akustischen Eigenschaften eines gegebenen Raumes erstmals Einzug in das kompositorische Konzept haben. So beispielsweise bei Maryanne Amacher oder La Monte Young.

Martin Supper (1947 in Stuttgart geboren) studierte Theoretische Informatik, Linguistik und Musikwissenschaft an der Technischen Universität Berlin und promovierte in Musikwissenschaft unter Prof. Dr. Helga de la Motte-Haber und Prof. Dr. Dieter Schnebel. Seit 1985 leitet er das UNI.K | Studio für Klangkunst und Klangforschung und ist Professor für Elektroakutische Musik und Klangkunst an der Universität der Künste Berlin.

 

03. März 2016 um 19uhr: Robert Lippok

Plus Minus Super

Inspiriert von den Werken des amerikanischen Komponisten Harry Partch entwickelt Robert Lippok Instrumente, die softwarebasierte Klangerzeugung und klassisches Instrumentarium zusammenführen, um den Kanon westlicher Musik zu erweitern bzw. zu durchbrechen. Spiegelungen, Alltagsgeräusche, modulierte Wiederholungen bilden sich stet verändernde Muster. Anhand von Tonbeispielen führt Robert Lippok im Vortrag durch seine von außereuropäischer Musik, Musique concrète und mikrotonalen Kompositionen beeinflussten Klangräume.

Robert Lippok (1966 in Berlin geboren) gründete in den 1980er-Jahren mit seinem Bruder Ronald Lippok das Musikkollektiv Ornament und Verbrechen, später dann die Band to rococo rot. Parallel zu seinem musikalischen Schaffen arbeitet er als bildender Künstler und Szenograf. 2012 war er Stipendiat am Institut für Raumexperimente der Universität der Künste Berlin.

Schließzeiten zum Jahreswechsel

Sehr geehrte Besucher der Galerie Pankow,

die Galerie bleibt vom 24. – 26.12.2015 und am 31.12. bzw. 01.01.2016 geschlossen. Zwischen den Feiertagen (27. – 30.12.) und ab dem 02.01.2016 haben wir regulär geöffnet und freuen uns auf Ihren Besuch.

Das Team der Galerie Pankow wünscht allen schöne Feiertage und einen guten Rutsch.

Wolfram Adalbert Scheffler

Wolfram Adalbert Scheffler

Errichtung eines Landelatzes für Außerirdische 26.8.15

Errichtung eines Landelatzes für Außerirdische 26.08.2015

Ausstellung vom 11. November 2015 bis 17. Januar 2016
Eröffnung am 10. November 2015 um 19 Uhr

Begrüßung: Annette Tietz, Galerieleiterin
Einführung: Dr. Eckhart Gillen, Kunsthistoriker, Berlin
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

W. A. Scheffler  nahm bereits in den frühen 1980er Jahren durch seine anarchische Haltung und kompromisslose Kunst eine Sonderstellung innerhalb der DDR Kunstentwicklung ein. Mit Bildern voll expressiver Ausdruckskraft  traf er den Nerv seiner Generation und setzte der offiziellen Kunstauffassung  in der DDR eine radikale Haltung entgegen. Diese Kompromisslosigkeit kennzeichnet sein Werk seit dem, schlug sich in einer radikalen Abkehr von den Gepflogenheiten des Kunstbetriebes nieder und machte ihn zu einem Künstler, der abseits des großen Stromes ein originäres und besonderes Werk geschaffen hat.

W. A. Schefflers Arbeit speist sich aus einem geistigen Kosmos, der durch die Auseinandersetzung mit Literatur, Philosophie und Mythologie bestimmt ist. Das Verstehen dieser Bilder und Zeichnungen  resultiert jedoch  weniger aus der beschreibenden Benennung eines  Stoffes als aus dem Empfinden des geistigen Raumes, der sich durch den Gegenstand hindurch aufschließt. Zeichnung ist für ihn eine Methode, Wirklichkeit zu erfassen und als  Ausdruck innerer, emotionaler und sinnlicher Mitteilungen seiner selbst Form werden zu lassen.

Wolfram Adalbert Scheffler wurde 1956 in Chemnitz geboren. 1986 verließ er das Land und ging nach Westberlin. Bis 2007 folgten Aufenthalte in Paris, Amsterdam, Biel (CH). Er lebt heute in Berlin und Dresden. 2007 erhielt W. A. Scheffler den Hans Theo Richter Preis der Sächsischen Akademie der Künste Dresden. Seit 2012 ist W. A. Scheffler Professor an der Hochschule für Bildende Künste Dresden.

Music with Berlin-WoMan: Wolfgang Müller und die Tödliche Doris, mit Live-Mitschnitt

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Wolfgang Müller am 17.09.2015 in der Galerie Pankow ©Manuela Plath

Wolfgang Müller am 17.09.2015 in der Galerie Pankow ©Manuela Plath

Wolfgang Müller ist der deutsche Elfenexperte und Träger des Karl-Sczuka-Preis. Er veranstaltet Elfenkongresse, Kunst- und Meisencafés, Stimmgabelshows, macht Ausstellungen, verfasst Hörspiele, schreibt Bücher und kann bezaubernd singen. In der KGB-Woche durften wir ihn bei einer Lesung erleben. Der Künstler, der einst die Tödliche Doris mitgründete, wartete mit der „Blaumeise Yvonne“ (Original von Andreas Dorau) auf. Hier unser Live-Mitschnitt sowie Infos zu diesem genialen Dilletanten und Punkpoeten:

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#Guckstu TV ©Manuela Plath und Berlin-WoMan

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Klang Farbe: Manfred Miersch

Donnerstag, 15. Oktober 2015 |  19:00 Uhr

KLANG FARBE

Mit Klang Farbe setzt die Galerie Pankow ihre Vortragsreihe fort, mit der sie andere mediale Ausdruckformen und Kunstgattungen in den Galerieraum holt. Klang Farbe widmet sich dem Musikalischen im weitesten Sinne als ursprünglichste – nicht nur – menschliche Geste der Kommunikation. Das auditive und bildnerische Schaffen begegnen einander in der Notation, der zunehmenden Synthese in den Werken der Neuen Medien, aber besonders im gemeinsamen Anspruch wie Vermögen, an des Rezipienten Sinnen zu rütteln.
In einer regelmäßigen Folge von akustischen Vorträgen werden der Klang, seine Bedeutungen und Erscheinungsformen aus verschiedenen künstlerischen und theoretischen Perspektiven beleuchtet.
Ein Projekt der Galerie Pankow. Mit freundlicher Unterstützung durch den Freundeskreis der Galerie Pankow.

Klaus Killisch · Sampler · 2015 · Collage · 70 x 50 cm

15.10. MANFRED MIERSCH 19 UHR

SUBHARCHORD – JENSEITS DES HARMONISCHEN

In Hitchcocks Filmklassiker Die Vögel wurden die bedrohlichen Stimmen der normalerweise harmlosen Tiere mit einem elektronischen Musikinstrument künstlich erzeugt. Das Besondere: Dieses Mixturtrautonium verwendet zur Klangerzeugung sogenannte subharmonische Mixturen. Manfred Miersch begab sich auf die Suche nach weiteren subharmonischen Klangerzeugern, die in Vergessenheit gerieten – und stieß dabei u.a. auf das in der DDR um 1960 erfundene Subharchord. Erfinder war der auf dem Prenzlauer Berg geborene Ingenieur Ernst Schreiber, tätig u.a. im Labor für Akustisch-Musikalische Grenzprobleme… In seinem Vortrag präsentiert Manfred Miersch die aufregende Geschichte des Subharchords mit Foto-, Film- und Tonbeispielen.

Manfred Miersch (1961 in West-Berlin geboren) lebt als Künstler und Musiker in Berlin.

www.manfred-miersch.com

Stolpersteine vor der Galerie Pankow

Hier noch ein Nachtrag zur Stolpersteinverlegung vor der Galerie Pankow.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/pankow/erinnerung-an-juedische-mitbuerger-drei-neue-stolpersteine-fuer-pankow/12362286.html

“Am Samstag sind in der Breiten Straße Stolpersteine für die Familie Fischer verlegt worden. Frida Fischer und ihre beiden erwachsenen Kinder wurden schon mit dem zweiten Transport aus Berlin deportiert.”

Ulrike Scheffer

Artistwalk | Karla Sachse

Artistwalk mit Karla Sachse am 12. September 2015

Foto: Karla Sachse

Foto: Karla Sachse

BEGEGNUNGEN – ein Spaziergang zu verschwundenen Kunstorten in Pankow Schon lange entsteht Kunst in diesem Stadtbezirk. Vielgestaltig sind die Orte, an denen das geschieht. Und vielfältig sind die Gründe dafür, dass einige verschwunden sind. Diese werden vor unseren Augen und Ohren wieder auftauchen: Zeichen markieren ihre Existenz. Bilder fallen uns in die Hände. Zeugen kommen vorbei. In einem Straßenplan findet sich Platz für Erinnerung.

Treffpunkt vor der Galerie Pankow, Breite Straße 8, 13187 Berlin
am 12. September um 15 Uhr
Der Artistwalk findet im Rahmen der gemeinsamen Aktionswoche der Kommunalen Galerien Berlin statt.

KGB-Kunstwoche 2015

Die Kommunalen Galerien in Berlin präsentieren vom 11. bis 20. September 2015 nun zum zweiten Mal parallel zur Berlin Art Week gemeinsam die KGB-KUNSTWOCHE mit Ausstellungen, Rundgängen, Vorträgen, Performances, Workshops und Konzerten von mehr als 200 Künstlerinnen und Künstlern, sowie anderen Kulturschaffenden, in allen Berliner Stadtteilen.

Höhepunkt der KGB-Kunstwoche wird die Nacht der Künstler*innenbands (KGB-Sounds)
am 19. September im Heimathafen Neukölln.

> KGB-Programmheft 2015

> KGB-Einladung 2015

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