Archiv der Kategorie: Startseite

Video:Adonis “Vom Wort zum Bild” | In der Reihe Exil

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Dokumentation der Ausstellung in der Galerie Pankow vom 22. Januar 2020 bis 07. Juni 2020
Eröffnung am 21. Januar 2020 um 19 Uhr
Interview und Einführung: Hubertus von Amelunxen, Kunsthistoriker, Berlin
Lesung: Maria Hartmann liest aus Texten von Adonis

Herstellung und Regie: Enkidu rankX
Redaktion: Annette Tietz, Enkidu rankX
Musik: junge-lichtburg

CC BY-ND-SA 2022
Bezirksamt Pankow von Berlin
Amt für Weiterbildung und Kultur
Fachbereich Kunst und Kultur
Galerie Pankow

Jenny Michel – leaves of eden versus fleurs du mal

Jenny Michel – leaves of eden versus fleurs du mal

Jenny Michel, How We Move through Time and Space
Jenny Michel, How We Move through Time and Space – No Otherness, no Awareness, 2020, Mischtechnik auf Papier, 138,5 × 97 cm, © 2022 VG Bild-Kunst Bonn, Foto: André Carvalho and Tugba Carvalho – CHROMA

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Ausstellung Ausstellung „Leaves of Eden versus Fleurs du Mal“ von Jenny Michel ist ab Dienstag, den 8. Februar 2022, ab 14 Uhr geöffnet. Jenny Michel wird am 8. Februar 2022 von 18 bis 20 Uhr in der Ausstellung anwesend sein.

Ausstellung vom 08. Februar bis 26. März 2022
Eröffnung am Dienstag, 1. Februar 2022 um 19 Uhr
Begrüßung: Annette Tietz, Leiterin der Galerie Pankow
Einführung: Thomas Eller, Künstler und Kurator
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Donnerstag, 3. März 2022, 19 Uhr
Gespräch mit der Künstlerin und Katalogpräsentation
Ludwig Seyfarth im Gespräch mit Jenny Michel

Pandemiebedingt kann es zu Einschränkungen kommen. Bitte informieren Sie sich auf unserer Webseite oder telefonisch über die Möglichkeiten eines Besuchs von Ausstellung und Veranstaltungen.

Jenny Michel untersucht in ihren Zeichnungen, Objekten und raumgreifenden Installationen Zeichen und Botschaften, die den Artefakten menschlicher Zivilisation bedeutungshaft eingeschrieben sind. Mit einer ausdrucksstarken künstlerischen Sprache verbindet die Künstlerin philosophisch-wissenschaftliche Konzepte, interdisziplinäre Ansätze und eigene Betrachtungen zu komplexen Werkreihen. Mit diesen Erzählungen schafft sie gleichermaßen dystopische wie utopische Assoziationsräume, in denen „alles mit allem auf eine nicht-hierarchische Weise verbunden ist“ (Michel).

Die Installation „Leaves of Eden vs. Fleurs du Mal“ in der Galerie Pankow ist Teil des größer angelegten Projektes „Lichens“. „Wie ein Meer gestrandeter Lebewesen“ füllen seltsame Objekte aus Japanpapier liegend und hängend den Raum. Auf ihrer wie versteinert anmutenden Haut wurden die Zeichen unserer Zivilisation eintätowiert. Getragen, erhängt, vernetzt werden sie von lianenartigen Tapes aus Resten von Postern, gefunden im öffentlichen Raum. Auch dieses aus der Decke wachsende Geflecht transportiert kulturelle Ablagerungen unserer Gegenwart in Form von Textfragmenten.
Diese organischen Formen mit ihren Informationen erinnern an fossile Funde, mit denen Wissenschaftler*innen Perspektiven auf vergangene Erdzeitalter entwickeln. Michel verweist darauf, dass die Menschheit nur einen kleinen Teil der bisherigen Lebenszeit dieses Planeten ausmacht und entwirft ein sinnliches Szenario, wie unsere kulturellen Ablagerungen im Post-Anthropozän aussehen könnten.

Der Sehnsucht nach einem mit „Leaves of Eden“ versinnbildlichten, aus alttestamentarischen Ursprungsmythen herrührenden paradiesischen Zustand stellt Michel mit „Fleurs du Mal“ die zerstörerische Realität der Gegenwart entgegen. Im gleichnamigen Gedichtband gab Charles Baudelaire der Entfremdung des Menschen im urbanen Raum einen poetischen Ausdruck. Michels „Leaves of Eden vs. Fleurs du Mal“ wird zu einem künstlerischen Schlachtfeld, auf dem die vermeintlichen Gegensätze zwischen Natürlichem und Künstlichem, Mensch und Natur, zwischen Ideellem und Materiellen, Filigranem und Gewaltigen gegeneinander antreten und schlussendlich doch eine Art Symbiose eingehen.

Mit ihrer künstlerischen Strategie des Verwertens, Verwebens und Verwandelns von Material und Wissen leistet Jenny Michel einen beeindruckenden Beitrag im Rahmen einer wissenschaftlich-künstlerischen Bewegung, die sich für ein Fortdauern des Planeten und seiner Bewohner*innen engagiert.

Jenny Michel, geboren 1975 in Worms, studierte von 1998 bis 2003 Visuelle Kommunikation und Freie Grafik, ab 2000 Bildende Kunst an der Kunsthochschule Kassel. 2005 und 2006 setzte sie ihre Studien an der Akademie der Künste Wien mit einem Postgraduierten-Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes fort. 2008 war sie EHF-Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung und wurde 2010 mit dem HAP-Grieshaber-Preis ausgezeichnet. 2013 nahm sie an einem Artist-in-Residence Programm des Hanse-Wissenschaftskollegs in Delmenhorst teil. Ihre Arbeiten sind in zahlreichen Sammlungen vertreten, darunter Kupferstichkabinett Berlin, Berlinische Galerie und ERES-Stiftung München. Jenny Michel lebt und arbeitet in Berlin.

http://www.phantomteilchen.de

https://www.deutschlandfunkkultur.de/atelierbesuch-bei-jenny-michel-kunst-aus-staub-und-100.html

Neues Video: Felix Martin Furtwängler | BASTA!

Nun ist es endlich soweit. Nach etlichen Verzögerungen können wir nun stolz unsere neuste Videodokumentation präsentieren:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Felix Martin Furtwängler | BASTA! – Malerbücher und grafische Werke

Zu unserer Ausstellung vom 17. Juni bis 30. August 2020 in der Galerie Pankow

Dank an die Setzerei und Druckerei Harald Weller für die freundliche Unterstützung und diesen wunderbaren Drehort.

Kyllikki Zacharias (Leiterin der Sammlung Scharf-Gerstenberg) im Gespräch mit Gundula Schulze Eldowy [Video]

Leider konnte dieses Gespräch nicht öffentlich durchgeführt werden. Daher haben wir uns entschlossen, es aufzuzeichnen und als Video zu veröffentlichen. Dank an alle Beteiligten. Und wir freuen uns auf Ihren (realen oder virtuellen) Besuch in unserer Ausstellung Gundula Schulze Eldowy “MANGOBLÜTE & WINDROSE” noch bis zum 23. Januar in der Galerie Pankow.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Aufgenommen am 9. Dezember 2021

Gundula Schulze Eldowy “MANGOBLÜTE & WINDROSE” | Polaroids, Stills und Filme

Gundula Schulze Eldowy “MANGOBLÜTE & WINDROSE”
Polaroids, Stills und Filme 1991 – 2004

Kunstwerk von Gundula Schulze Eldowy
Gundula Schulze Eldowy, New York 1993, Polaroid © Gundula Schulze Eldowy

Ausstellung vom 17. November 2021 bis 23. Januar 2022
Eröffnung: Dienstag, 16. November 2021, 19 Uhr
Begrüßung: Annette Tietz, Leiterin der Galerie Pankow
Einführung: Felix Hoffmann, Hauptkurator c/o Berlin

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Gundula Schulze Eldowy ist eine der markanten Fotograf:innen der Spätphase der DDR. Ihre sozialdokumentarischen Schwarz-Weiß-Zyklen der Berliner Zeit (1977–1990) über Randexistenzen der Gesellschaft und Arbeiter:innen erhielten weltweit Aufmerksamkeit. Schulze-Eldowys radikaler fotografischer Blick, inspiriert von Paul Strand (1890–1976) und geschult durch die Zusammenarbeit mit amerikanischen Fotografen und literarischen Werken der französischen Realisten, macht sie zu einer herausragenden Vertreterin der Straight Photography.

Nach der Wende verlässt Schulze-Eldowy Ost-Berlin. Dies ist der Beginn eines Lebens in Reisefreiheit. Angeregt durch die Zusammenarbeit mit Robert Frank in New York erwirbt sie Polaroid- und Videokamera, die zeitweise Teil ihres Equipments werden.

In der Ausstellung MANGOBLÜTE & WINDROSE wird ein bisher nie gezeigter Teil ihres Œuvres präsentiert, der die Künstlerin erstmals auch in der Instant Photography verortet.

Die Ausstellung versammelt 230 Polaroids und Stills aus über einem Jahrzehnt Schaffenszeit, welche als tagebuchartige Aufzeichnungen zwischen 1991 und 2003 in New York, Italien, Ägypten, Japan und Peru entstanden sind. Sie dokumentieren Schulze Eldowys Alltag und künstlerische Entwicklung, ihre Aufenthalte und Begegnungen.

Selten war eine Ausstellung mit Gundula Schulze Eldowys Werken so nah an der Person selbst: „Die Bilder in kleinen Formaten handeln von scheinbar belanglosen Situationen und wirken wie nebenbei gemacht. Was im Moment des Entstehens reflexartig und intuitiv erfolgt, erweist sich im Nachhinein als Essenz des Seins.“ (Schulze Eldowy, 2021).

Neben den Fotografien aus den Videoarbeiten liegt der Schwerpunkt der Ausstellung auf den Polaroids – insofern ist die Werkschau auch eine Hommage an die Sofortfilmfotografie. Mit dem momenthaften Charakter des Mediums spielt Schulze Eldowy in zahlreichen Facetten und lädt die Besucher:innen auf „Momente ihrer Weltreise“ (Schulze Eldowy, 2021) ein.

Der Ausstellungskatalog vermittelt durch eine Auswahl der Polaroids und Stills im Zusammenspiel mit einem poetischen Text Schulze Eldowys künstlerische Entwicklung und ihren Blick auf Welt und Existenz.


Veranstaltungen

Donnerstag, 25. November 2021, 19 Uhr

Filme von Gundula Schulze Eldowy
Die Frau am Kreuz (1993/2020, 30 min), Diamantenstraße (1993/2021, 14 min) und Im Herbstlaub des Vergessens (1983/2009, 26 min)
in Anwesenheit der Künstlerin

Donnerstag, 2. Dezember 2021, 19 Uhr

Filmvorführung
„Halt die Ohren steif!“ – Briefwechsel zwischen Robert Frank und Gundula Schulze Eldowy
in Anwesenheit der Künstlerin

Donnerstag, 9. Dezember 2021 um 19 Uhr

Kyllikki Zacharias (Kuratorin Sammlung Scharf-Gerstenberg) im Gespräch mit Gundula Schulze Eldowy

Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Ausstellungsfonds Kommunale Galerien


Weiterführende Infos:

KGB-Kunstwoche 3.–12.9.2021

KGB Logo

Die Kunstwoche der Kommunalen Galerien Berlin (alle Infos)

3. bis 12. September 2021

Die Kommunalen Galerien Berlin laden zum 8. Mal zur KGB-Kunstwoche ein. Mit 37 Ausstellungen in 31 Galerien präsentiert das Kunstfestival stadtweit ca. 200 aufstrebende junge sowie international bekannte Künstler:innen. Von Malerei, Grafik, Fotografie, Skulptur über Videokunst und Film bis hin zu Installationen, Performances und Konzeptkunst sind Arbeiten diverser Kunstgattungen zu sehen und spiegeln die künstlerische Vielfalt der Hauptstadt wider.

Verschiedene Fahrradtouren und Spaziergänge führen durch mehrere Bezirke. Das neue Format KGB-Young bietet Workshops für Kinder und Jugendliche in Galerien. Die Teilnahme an allen Ausstellungen und Veranstaltungen ist kostenlos.

Die Kommunalen Galerien Berlin bieten durch die KGB-Kunstwoche die Möglichkeit, zehn Tage lang lebendige Orte der Kunstproduktion in ganz Berlin kennenzulernen. Das über alle Stadtteile verzweigte Netzwerk der Galerien agiert unabhängig vom Kunstmarkt und entspricht in seiner dezentralen Ausrichtung der künstlerischen Aktivität, die sich auf die ganze Stadt erstreckt und Teil der jeweiligen Kiezkultur ist.

KGB-Kunstwoche: 3.-12. September 2021
37 Ausstellungen mit Beteiligung von ca. 200 Künstler:innen in 31 Galerien in ganz Berlin. Malerei, Fotografie, Performance, Videokunst, Film, Zeichnung, Grafik, Skulptur, Installationen, Konzeptkunst

KGB-Young (unser Angebot hier), Erweiterung der KGB-Touren auf Spaziergänge, KGB-Sounds on Tour / an einem Tag an drei Orten  

Mit freundlicher Unterstützung durch Senatsverwaltung für Kultur und Europa

KG Berlin Imagefilm der Galerie Pankow

Der neue Imagefilm des Arbeitskreises Kommunale Galerien Berlin ist fertig.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Neben der Galerie Pankow gibt es noch 34 frei zugängliche Galerien mit insgesamt 10.000 m2 Ausstellungsfläche in Berlin zu finden. Mehr Infos finden Sie u.a. hier >>

Engelberg – Inszenierte Fotografie | Begrüßung und Einführung

Engelberg – Inszenierte Fotografie von Kurt Buchwald, Andrej Glusgold, Matthias Leupold, Katharina Mayer

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Begrüßung: Annette Tietz, Leiterin der Galerie Pankow
Einführung in die Ausstellung: Franziska Schmidt, Kuratorin der Ausstellung

Ausstellung vom 21. Juli bis 29. August 2021
Eröffnung am Dienstag, dem 20. Juli 2021, von 16 bis 20 Uhr

Pressestimmen zur Ausstellung “Bärbel Bohley – die Künstlerin”

Hier einige Pressestimmen zur Aktuellen Ausstellung in der Galerie Pankow.

Bild von Bärbel Bohley
Bärbel Bohley, Engel fallen vom Himmel, 1989, Mischtechnik auf Karton, 70 x 99,5 cm © Nachlass von Bärbel Bohley bei Anselm Bohley, Foto: Christoph Petras

„Der gefallene Engel“: Die Bilder der Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley
Die Galerie Pankow widmet der früh gestorbenen Malerin und DDR-Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley eine Hommage. Sie wäre 75 geworden.
Von Ingeborg Ruthe für Berliner Zeitung, 03.06.2021

Berliner Galerie würdigt Bärbel Bohley
Artikel in der FreienPresse aus Chemnitz
Von Matthias Zwarg, erschienen am 28.06.2021

Mitfühlend sachlich
Die Galerie Pankow zeigt eine Werkschau der Künstlerin und Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley
Von Klaus Hammer für ND, 16.06.2021

Werkschau zu Bärbel Bohley
Von Bernd Wähner für Berliner Woche, 13.06.2021

Die Ausstellung Bärbel Bohley – die Künstlerin | Grafik und Zeichnung ist verlängert worden und noch bis zum 11.07.2021in den Räumen der Galerie zu sehen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Ausschreibung | Hans und Charlotte Krull Stiftung, Berlin

Arbeitsstipendien bildende Künste 2022

Auch für das Jahr 2022 vergibt die Hans und Charlotte Krull Stiftung bis zu drei Arbeitsstipendien an bildende Künstler mit Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in Berlin und/oder dem Land Brandenburg in Höhe von jeweils bis zu 12.000,00 €. Sie laufen über zwölf Monate, beginnend mit dem 01.01.2022. Mit den Stipendien ist die Teilnahme an einer Gruppenausstellung in Berlin verbunden. Der Bewerbungszeitraum läuft vom 15. Mai bis zum 15. Juni 2021. Maßgeblich ist der Eingang bei der Stiftung unter der Anschrift: Hans und Charlotte Krull Stiftung, Hohenzollerndamm 151/Haus 3, 14199 Berlin.

Bitte verwenden Sie für Ihre Bewerbung das Bewerbungsformular, welches auf dieser Seite ab dem 23.04.2021 zum Download zur Verfügung steht.  Weitere Details entnehmen Sie bitte den Vergaberichtlinien der Hans und Charlotte Krull Stiftung. Das Bewerbungsformular und die offizielle Ausschreibung finden Sie ab dem 23.04.2021 hier: Formulare.

Die ausgewählten Stipendiatinnen und Stipendiaten werden bis zum September 2021 bekannt gegeben.

In besonderen Fällen können jedoch auf Antrag im Bereich bildende Kunst eigene Projekte der Künstler selbst oder Projekte von steuerbegünstigten Körperschaften  mit Zuschüssen gefördert werden.