Archiv der Kategorie: Ausstellung

Walter Libuda – Magische Areale | Arbeiten mit Papier

Walter Libuda: Magische Areale | Arbeiten mit Papier

Arbeit auf Papier des Künstlers Walter Libuda

Walter Libuda „Drei Türme, drei Bomben“ 2016, Mischtechnik (VG Bild-Kunst, Bonn 2017)

Ausstellung: 15. November 2017 bis 14. Januar 2018
Eröffnung: 14. November 2017 um 19 Uhr

Begrüßung: Annette Tietz, Galerieleiterin
Einführung: Michael Freitag, Direktor der Lyonel-Feininger-Galerie Quedlinburg
Der Künstler ist zur Eröffnung anwesend.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Ausstellung und Katalog verdanken sich einer Kooperation zwischen der Lyonel-Feininger-
Galerie Quedlinburg, dem Leonhardi – Museum Dresden und der Galerie
Pankow Berlin.

Donnerstag, 7.12.2017, 19 Uhr: Künstlergespräch mit Walter Libuda
Moderation: Fritz Jakobi, Kunsthistoriker, Berlin

Sonntag, 14.01.2018, 17 Uhr: Finissage der Ausstellung

Die Ausstellung würdigt mit Walter Libuda einen Künstler, dessen Werk über vier Jahrzehnte mit einer seltenen Folgerichtigkeit ausgebaut worden ist. Mit einem offenen Konzept von Malerei kennt dieses Schaffen keine medialen Eingrenzungen und ist von einer beispiellosen Vielgestaltigkeit. Jedes Material kann ihm zu einem Gestaltungsanlass für einen malerisch aufgefassten Bildkörper werden.

Bild, Zeichnung, Objekt, Assemblage, Bühne, Bildkasten, Keramik, Collage, Plastik – alles ist möglich und entsteht in simultanen Schaffensprozessen. Vor allem ist Libuda in seiner unmittelbaren Sinnlichkeit ein begnadeter Maler. Das Material ist ihm dabei Anlass für Bildfindungen, die über das Dargestellte hinaus zu einem eigenen geistigen Gegenstand werden. Was Libuda darstellt bleibt allerdings rätselhaft.

Libudas Bildwelten bergen ein Geheimnis, sind von Irrwelten und Fabulationen durchtränkt, die Bildtitel setzen das Verwirrspiel fort statt das Mysterium zu lüften. Übrig bleibt nur die sinnliche Erfahrung einer nicht näher zu benennenden metaphysischen Dimension. Es ist das Gegenteil eines hermetischen Postulats, ein sanfter Affront in Zeiten unbedingten Deutungswillens und semantischer Eindeutigkeit.

Die Ausstellung »Magische Areale. Arbeiten mit Papier« zeigt zum ersten Mal ausschließlich Arbeiten, die sich nur einem Material verdanken, dem Papier. Dieses Papier ist nicht einfach nur mehr Bildträger, sondern wird in seiner künstlerischen Verwandlung selbst zum Subjekt. Die Bandbreite der in der Ausstellung gezeigten Arbeiten reicht von Zeichnungen über Objekte und Assemblagen bis hin zu Pop-up Büchern.

Walter Libuda, Jahrgang 1950, studierte 1973 bis 1979 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB), die letzten beiden Jahre als Meisterschüler von Bernhard Heisig. Danach arbeitete er als Assistent an der HGB; 1985 zog er nach Berlin. Seit 1992 ist er Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, seit 1998 Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste. Er ist Träger des Fred-Thieler-Preises für Malerei der Berlinischen Galerie und des Gerhard-Altenbourg-Preises des Lindenau-Museums Altenburg. Seine Arbeiten befinden sich in deutschen und internationalen Museen und Sammlungen darunter in der Neuen Nationalgalerie, der Galerie Neue Meister in Dresden, dem British Museum in London, dem Puschkin-Museum in Moskau oder auch dem Chinesischen Nationalmuseum in Peking. Walter Libuda lebt und arbeitet in Schildow bei Berlin.

 

Logo Lyonel-Feininger-Galerie Quedlinburg

Logo Leonhardi-Museum Dresden

Hanna Hennenkemper „Re: privat“ | Zeichnung und Druckgraphik

Hanna Hennenkemper: „Re: privat“ | Zeichnung und Druckgraphik

Drukgrafik von Hanna Hennenkemper

Hanna Hennenkemper: >Re:Iteration M1<, 2016, Stempeldruck auf Japanpapier

Eröffnung der Ausstellung am Dienstag,
dem 5.9.2017 um 19 Uhr
Begrüßung: Annette Tietz, Galerieleiterin
Es spricht: Ludwig Seyfarth, Kunstkritiker und Kurator, Berlin
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Ausstellung vom 6.9. bis 5.11.2017

Die Zeichnungen und Druckgrafiken der Künstlerin Hanna Hennenkemper erscheinen in ihrer klaren Formensprache sinnlich präsent und nahezu plakativ. Auf inhaltlicher Ebene zeigen sich die dargestellten Dinge jedoch ambivalent, als widerstünden sie jedem Begehren nach eindeutiger Lesbarkeit oder Festlegung. Sie zeichnet Alltagsgegenstände – eine Zange, einen Bleistiftanspitzer, Wandhaken – deren Funktionalität und glatte Oberfläche banaler nicht sein könnten. Auf subtile Art und Weise schafft sie es durch die Betonung der Körperlichkeit dieser Bildgegenstände und in dem sie diese über die Umrisslinien hinaus mit feinsten Linien weiter schreibt, deren Bedeutung zu verändern und den oberflächlichen Blick wie mit einem Widerhaken einzufangen, zu irritieren. Die Zeichnungen Hennenkemper’s berühren so den blinden Fleck einer jeden Darstellung und Überlieferung. In diesem Sinne sind ihre (Auf)Zeichnungen vor allem eines: …radikal privat.

Hanna Hennenkemper wurde 1974 in Flensburg geboren und lebt als Zeichnerin und experimentelle Druckgrafikerin in Berlin. Sie hat an der Kunsthochschule Berlin bei Prof. Hanns Schimanski studiert und seit dem ein viel beachtetes und mit Preisen und Stipendien ausgezeichnetes künstlerisches Werk vorgelegt.

 

Freitag, 15.9.2017, 19 Uhr:
Swantje Lichtenstein – Sound Writing
“cuterkant & istenlistening & zitterzwitter”
Mehr Infos hier >>

Donnerstag, 19.10.2017, 19 Uhr:
Künstlergespräch und
Präsentation des Kataloges zur Ausstellung

Do und Fr 10-13 Uhr: kunstpädagogisches Angebot für Schüler
Do 17 Uhr: öffentliche Führung · Eintritt frei!

ROSA ROT UND HIMMEL BLAU | 17 Positionen zur Malerei

„ROSA ROT UND HIMMEL BLAU“

Rosarot und Himmelblau Einladungskarte

17 Positionen zur Malerei

Bettina Albrecht, Dorit Bearach, Anja Billing, Christa Böhme, Ulrike Bunge, Regina Conrad, Annedore Dietze, Valérie Favre, Petra Flierl, Volker Henze, Katharina Ismer, Kwang Lee, Irma Markulin, Heike Ruschmeyer, Karin Sakrowski, Ulrike Seyboth, Sati Zech

Ausstellung vom 10. Mai bis 26. Juni 2017

Eröffnung Dienstag, 9. Mai 2017 um 19 Uhr
Begrüßung: Annette Tietz, Galerieleiterin
Musik: Janni Struzyk, Tuba

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Donnerstag, 18. Mai 2017, 19 Uhr: Catherine Lorent – Doom Spectrum
Dienstag, 13. Juni 2017, 19 Uhr: Lesung mit Musik
Blanche Kommerell – Inge Müller. Ich will alles von der Welt
Musikalische Begleitung: Dirk Rave, Akkordeon
Sonntag, 25. Juni 2017, 17 Uhr: Finissage
Kalle Laar – They‘re talkin‘ ‚bout a revolution / It sounds like a whisper …

Ein Raunen der Hoffnung ging durch die Welt, als sich das russische Volk im Februar 1917 von der Zarenherrschaft befreite und im Oktober desselben Jahres die sogenannte „Diktatur des Proletariats“ installierte. 1918 beschrieb Rosa Luxemburg jene revolutionäre Umwälzung als „das gewaltigste Faktum des Weltkrieges“ und schlussfolgerte: „In Russland konnte das Problem nur gestellt werden. Es konnte nicht in Russland gelöst werden.“

Die Überwindung von Ausbeutung, Unterdrückung und die Gewährleistung eines dauerhaften Friedens in der Welt erscheint im Jahre 2017, in dem Krisen und Kriege die Erde beherrschen, noch unlösbarer als einst.

Bedeutete es darüber hinaus nicht auch eine Revolution, mit der sich Frauen zur vorletzten Jahrhundertwende trotz vieler gesellschaftlicher Vorurteile und Hindernisse ihren Traum erfüllten, das Recht wie ihren Weg erkämpften, professionelle Künstlerinnen zu werden? Ihr damit möglich gewordenes Mitwirken an einer Revolutionierung der Künste ist nicht zu unterschätzen.

Die Ausstellung Himmel Blau und Rosa Rot möchte den Blick auf 17 malerische Positionen lenken, die eine Tradition bewahren und diese zugleich aktuell weiterentwickeln: Ausgehend von den Mitteln und Möglichkeiten souverän beherrschter Malerei entstanden und entstehen so Bildwelten auf der Leinwand, die dem Welten-Grau und -Grauen schonungslos den Pinsel in ihre Wunden legen, oder mit malerischer Kraft eine andere, buntere Welt erschaffen – eine Welt, wie sie auch ist oder wie sie wünschenswerterweise sein könnte. Jenseits von Weltabgewandtheit oder ästhetischen, indifferenten Spielereien wird Malerei so zum subversiven Wirken, das erinnert, ins Jetzt blickt und nach vorn schaut.

Horst Zickelbein | Sinnliche Botschaften

Horst Zickelbein | Sinnliche Botschaften – Malerei

Gemälde von Horst Zickelbein

Horst Zickelbein “Lesbos 2, Die Bucht”, 2010, Öl auf Leinwand, 100 x 80 cm

Ausstellung vom 15. März bis 30. April 2017
Eröffnung am 14. März 2017 um 19 Uhr
Begrüßung: Annette Tietz, Galerieleiterin
Einführung: Anita Kühnel, Kunsthistorikerin, Berlin

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit zahlreichen Abbildungen und einem Text von Anita Kühnel. 60 S. Hardcover, Herausgegeben von Annette Tietz, Galerie Pankow

Am 23. März 2017 um 19 Uhr
Horst Zickelbein – Anreger, Vorbild, Mentor
Gespräch mit Martin Colden, Volker Henze und Kerstin Seltmann

Anlässlich des 90. Geburtstages  von Horst Zickelbein gibt die Ausstellung einen Einblick in das malerische Werk eines Künstlers, der  für die  Kunstentwicklung in Berlin eine herausragende Rolle gespielt hat.

In den späten fünfziger Jahren gehörte Zickelbein zum Kreis der sogenannten Berliner Schule, einer Gruppe befreundeter Künstler, die in der Nachkriegszeit den Dialog mit der internationalen Moderne aufnahmen und sich nicht von der DDR-Kunstpolitik vereinnahmen ließen. Horst Zickelbein hat sich früh von dem malerischen Sensualismus dieses Kreises  gelöst und ist einen eigenen künstlerischen Weg gegangen.

Ausgehend vom sinnlichen Erlebnis steht die Reduktion auf geometrische Formen und Strukturen  sowie die Hinwendung zu abstraktem Formenvokabular im Mittelpunkt seines Schaffens. Auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen des Bildes  entstehen so aus der Verknüpfung von Naturerlebnissen und literarischen Anregungen Farbräume und archaische Zeichen, die zu Gedanken- und Erinnerungsräumen, zu Seelenlandschaften als elementares Sinnbild der Zeit werden.

In dieser Abwendung vom Diktat der Figur, der Hinwendung zu abstraktem Formenvokabular und nicht zuletzt seiner künstlerischen Grundhaltung wurde Horst Zickelbein jenseits institutioneller Strukturen zu einem wichtigen Anreger und Lehrer nachfolgender Künstlergenerationen.

Horst Zickelbein wurde 1926 in Frankfurt/Oder geboren. Nach Militärdienst und Kriegsgefangenschaft studierte er von 1950 – 1955 bei Horst Strempel und Bert Heller Wandmalerei an der Hochschule für Bildende und Angewandte Kunst Berlin Weißensee. Von 1955 bis 1958 war Horst Zickelbein zeitgleich mit Manfred Böttcher, Ernst Schröder, Harald Metzkes (bei Otto Nagel) und Werner Stötzer (Meisterschüler bei Gustav Seitz und Fritz Cremer) Meisterschüler bei Heinrich Ehmsen an der deutschen Akademie der Künste. Er war  bis 1990 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler und lebte von 1958 – 1995 freiberuflich in Berlin. 1996 erfolgte die Übersiedlung nach Bornholm.

Sabine von Breunig | The DNA Of History

Sabine von Breunig | The DNA Of History

„Man muss sich beeilen, wenn man etwas sehen will. Alles verschwindet.“

Ehemalige Krankenanstalten in Berlin-Buch | Fotografie

Foto der Fotografin Sabine von Breunig

Sabine von Breunig „Ludwig-Hoffmann-Quartier | Haus 134 | Chefarzt-Zimmer ÖB 1“

Ausstellung vom 18.01. bis 05.03.2017
Eröffnung: 17.01.2017 um 19 Uhr
Begrüßung: Annette Tietz, Galerieleiterin
Einführung: Matthias Harder, Fotokurator, Berlin

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Zahlreichen Abbildungen und einem Text
von Matthias Harder, 60 Seiten, Softcover.

Sonntag, 5.3.2017, 17 Uhr: Finissage der Ausstellung mit einem Gespräch zwischen Sabine von Breunig und Matthias Flügge, Kunstwissenschaftler, Berlin.

Sabine von Breunig beschäftigt sich in ihrer aktuellen fotografischen Arbeit mit ehemaligen Krankenanstalten in Berlin- Buch.

Dort befindet sich der ehemals größte Krankenhausstandort Europas mit sieben  medizinischen Bereichen. Nach der Wiedervereinigung wurden die Krankenhäuser zum Teil verlagert, geschlossen  und für die Gebäude eine neue Nutzung gesucht. Das ist bis heute nur teilweise gelungen. Zwischen 2013 und 2015 hat Sabine von Breunig in den verlassenen Gebäuden von fünf ehemaligen Klinikteilen fotografiert.

Sabine von Breunig setzt sich in ihrer fotografischen Arbeit mit der Geschichte von Räumen und den darin befindlichen historischen Schichtungen auseinander. Im Vordergrund steht dabei  jedoch nicht die dokumentarische Erfassung des Vorgefundenen. Vielmehr versucht sie mit künstlerischen Mitteln – dem fein nuancierten Umgang mit Licht sowie der klaren Komposition aus Farbe und Struktur die Atmosphäre der dargestellten Räume erlebbar zu machen.  Kernpunkt ihrer künstlerischen Arbeit ist es,  das Interesse an Geschichte wach zu halten. Nicht mit historischen Dokumenten sondern mit zeitgemäßen Bildern, die an der Nahtstelle zum Verschwinden Fragen nach dem Woher und Wohin stellen.

Fotografie der Fotografin Sabine von Breunig

Sabine von Breunig „Ludwig-Hoffmann-Quartier | Haus 134“

Sabine von Breunig war zunächst als Journalistin tätig, absolvierte ein Volontariat bei Heiner Leiska, Hamburg, und arbeitet seit 2001 als freie Fotografin mit dem Schwerpunkt Interieur und Architektur, unter anderem 2006 „Hohenschönhausen“, 2008 „B(P)allast der Republik“ oder 2014 „Final Walk“ zum  ehemaligen Oberkomando der amerikanischen Streitkräfte in Berlin.  Von 2008–2011 war sie Schülerin in der letzten Meisterklasse von Arno Fischer an der Ostkreuzschule. Sie lebt in Berlin.

Mark Lammert – A NEW FLAT | Malerei

Mark Lammert – A NEW FLAT

Malerei

Mark Lammert "A NEW FLAT", Ateliersituation, 2015 (Foto: Roman März)

Mark Lammert „A NEW FLAT“, Ateliersituation, 2015 (Foto: Roman März)

Eröffnung am Dienstag, dem 8. November 2016 um 19 Uhr
Begrüßung: Annette Tietz, Galerieleiterin
Einführung: Jurriaan Benschop, Kunstwissenschaftler, Berlin
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Ausstellung vom 9. November 2016 bis 08. Januar 2017

Donnerstag, 1. Dezember 2016, 19 Uhr: Künstlergespräch mit Mark Lammert
Moderation: Eckhart Gillen, Kunsthistoriker, Berlin

Mark Lammert (*1960) – Maler, Zeichner, Grafiker und Bühnenbildner – zählt zu den herausragenden Künstlerpersönlichkeiten seiner Generation, dessen Werk vielfältige philosophische, politische und historische Verweise erhält, die er mittels Reduktion, Fragmentierung und Collage zu Bildern mit hoher ästhetischer Wirkung  fügt. Seine Arbeit ist durch ein konzeptionelles Verfahren gekennzeichnet, mit dessen Hilfe er die Grenzen des Bildnerischen befragt.

Mark Lammert wird in einer Soloshow aktuelle Arbeiten präsentieren.  Die Räume der Galerie Pankow sind dabei der Bezugspunkt, auf den er mit seinen tiefgründigen Bildern reagiert, Räume aufgreift, kommentiert und in andere Dimension hinein erweitert. Auch in seinen neuen Bildserien werden unterschiedliche Relationen von Figur und Grund ausgelotet und anknüpfend an  zuvor entstandene Werkserien in farbige Hintergründe übersetzt.

Mark Lammert wurde 1960 in Berlin geboren und studierte von 1979-86 an der Kunsthochschule Weißensee Malerei und war von 1989-92 Meisterschüler an der Akademie der Künste zu Berlin. 1993 gestaltete er für Heiner Müllers Inszenierung „Duell-Traktor-Fazer“ seinen ersten Bühnenraum und trat seitdem regelmäßig als Bühnenbildner in Erscheinung. Seit 2011 lehrt Mark Lammert als Professor für Malerei und Zeichnung an der Universität der Künste Berlin. Er ist seit 2015 Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

www.marklammert.de

Dokumentation | Florian Merkel

Panoramen einer Ausstellung

Ausstellungsansicht der Fotoausstellung Florian Merkel in Berlin

Panorama der Ausstellung von Florian Merkel in der Galerie Pankow 2016

Florian Merkel hat anlässlich seiner Ausstellung einige schöne Ansichten unserer Galerie auf seine Seite gestellt und wir haben diese mit freundlicher Genehmigung des Künstlers übernommen.

Ausstellungsansicht der Fotoausstellung Florian Merkel in Berlin

Panorama der Ausstellung von Florian Merkel in der Galerie Pankow 2016

Ausstellungsansicht der Fotoausstellung Florian Merkel in Berlin

Panorama der Ausstellung von Florian Merkel in der Galerie Pankow 2016

Florian Merkel – Fotografien 2010 – 2016

Florian Merkel – Fotografien 2010 – 2016

Fotografie von Floarian Merkel

Florian Merkel, “Hieronymus”, 2015, Serie „Bewährte Rollenmuster“ – Eiweißlasur auf Silbergelatinebaryt, 100 cm x 75 cm

Eröffnung am Dienstag, dem 6.9.2016 um 19 Uhr
Begrüßung: Annette Tietz, Galerieleiterin
Einführung: Michael Stoeber, Kunsthistoriker, Hannover
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Ausstellung vom 7.9. – 30.10.2016

Nach einer langen Phase, in der sich Florian Merkel unterschiedlichen Performance- und Videoprojekten widmete, kehrte er  2010 mit der Arbeit am “Kentauren Projekt” zu seinen fotografischen Wurzeln zurück. Das „Kentauren Projekt 1“ knüpft hier an frühere Serien von Landschaftsfotografien an. Die Bilder bringen einerseits eine dokumentarische Oberfläche, haben gleichzeitig das subjektive Empfinden eines erlebten öffentlichen Raumes zum Thema. Das festgehaltene Zeitgefühl dominiert die abgebildeten Einzelheiten. Im „Kentauren Projekt 3“ wird diese Konsequenz auf die Spitze getrieben und das gesellschaftliche Umfeld so weit ausgeklammert, dass die Skizze eines Zustandes übrigbleibt. Die Aufhebung dieser Art Bildfindung führte 2013 zur Magenta Serie, in der er mit dem Einfluss des Faktors Zeit auf die physische Veränderung des körperhaften Fotoabzuges und der Kolportierung dieses Vorgangs als elektronische Geschichtssimulation spielt. Außerdem zeigt der Künstler neuere Porträts, einen aktuellen Block von Architekturrecherchen sowie alte und neueste handcolorierte Fotografien.

Donnerstag, 13.10.2016, 19 Uhr
Goldklang – Florian Merkel öffnet seine musikalische Schatztruhe

im Rahmen des 7. Europäischer Monat der Fotografie Berlin | 1. – 31. Oktober 2016

EMOP Berlin - European Month of Photography

 

Roger David Servais | Ein Maler im Niemandsland zwischen Ost- und Westberlin 1961–1974

Roger David Servais | Ein Maler im Niemandsland zwischen Ost- und Westberlin 1961–1974

Roger David Servais „Stürzender Vogel“, 1972, Gouache auf Papier, 48 x 36 cm, VG-Bildkunst, Bonn 2016, Foto Ludwig Rauch

Roger David Servais „Stürzender Vogel“, 1972, Gouache auf Papier, 48 x 36 cm, VG-Bildkunst, Bonn 2016, Foto Ludwig Rauch

Ausstellung vom 16. März bis 1. Mai 2016
Eröffnung am 15. März 2016 um 19 Uhr
Begrüßung: Annette Tietz, Galerieleiterin
Grußwort: S. E. Ghislain D’hoop,
Botschafter des Königreichs Belgien in der Bundesrepublik Deutschland
Einführung: Eckhart Gillen, Kurator der Ausstellung

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in Kooperation mit dem Berliner Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR

Geschichten aus der Kavalierstraße
Gespräch zwischen Roger David Servais und dem Kurator Eckhart Gillen
am 14. April 2016 um 19 Uhr

Roger David Servais, 1942 als Kind eines jüdischen Paares im deutsch besetzten Belgien geboren, verbrachte seine Kindheit in Belgien und Deutschland. 1961 kam er zum Studium an die Hochschule der Künste in Charlottenburg nach West-Berlin. In Ost-Berlin lernte er seine spätere Frau Waltraud Kolbow kennen. Nach dem Mauerbau im August 1961 beschloss er wegen der täglichen Grenzschikanen seinen Wohnsitz von West- nach Ost-Berlin in den Bezirk Pankow zu verlegen.

Alle Anträge auf Ausreise seiner Frau wurden bis 1974 abgelehnt. Durch seinen biographischen Hintergrund, seine politische Haltung ebenso wie durch die zeitweise Hinwendung zu einer abstrakten Bildsprache wurde Servais isoliert und kontrolliert.

Die Ausstellung in der Galerie Pankow versammelt Werke der 1960er- und 1970er-Jahre des Künstlers Roger David Servais. Diese Bilder konnten in der DDR nie ausgestellt werden und werden erstmals in der Öffentlichkeit präsentiert.


Kunsthistorische Führungen: 17.3., 24.3., 31.3. 07.4. 14.4., 21.4., 28.4.
Jeweils 17 Uhr (ca. 1Stde.), ohne Anmeldung, Eintritt frei

Marc Gröszer | TRIBUT – Malerei

Marc Gröszer | TRIBUT – Malerei

"DER BOVIST AM RANDE DER STADT II", 2015, Öl auf Leinwand

“DER BOVIST AM RANDE DER STADT II”, 2015, Öl auf Leinwand, 100x100cm, Foto: Ludwig Rauch

Ausstellung vom 27. Januar bis 06. März 2016
Eröffnung am 26. Januar 2016 um 19 Uhr
Begrüßung: Annette Tietz, Galerieleiterin
Einführung: Pay Matthis Karstens, Kunsthistoriker

04. Februar 2016, 19 Uhr: Das Thema Landschaft in der zeitgenössischen Kunst
Gespräch mit Achim Bayer, Frank Diersch, Heike Gallmeier, Marc Gröszer
Moderation: Annette Tietz

01. März 2016, 19 Uhr: Bookrelease
Marc Gröszer stellt aus seiner Kunstbuchreihe die erste Ausgabe vor:
„5 Studien zur Orangenhaut & andere wichtige Themen unserer Zeit“

Auf Marc Gröszer‘s Bildern tummeln sich maskenartige Köpfe und barock überzeichnete Frauenkörper in geisterhaften Szenerien, vermischen sich apokalyptische Visionen des Weltuntergangs und arkadische Landschaften. Es sind Reflexionen über die Wirklichkeit, die Marc Gröszer mit wachem Blick und an einem der Realität verpflichteten Menschenbild festhaltend analysiert und kritisch hinterfragt.

Klassisches Bildvokabular findet sich in der Orientierung auf die Bildthemen Figur, Kopf, Landschaft. Als Bildträger verwendet er jedoch vorgefundene povere Materialien – Sperrholz, Spanplatte etc. – die er mit absichtlich simpel gemalten und gezeichneten Bildelementen zu schwer zu entschlüsselnden Metaphern werden lässt. Es sind Notate, die in der Zusammenschau zu comicartigen Bilderzählungen werden, Kommentar zum Zustand der Welt sind und die Rolle des Künstlers ironisch hinterfragen.

Marc Gröszer, geboren 1973 in Berlin, studierte ab 1994 Bildhauerei an der Kunsthochschule Weißensee die er 2001/02 mit einem Diplom für freie Kunst als Meisterschüler bei Inge Mahn & Berndt Wilde abschloss. Marc Gröszer lebt und arbeitet in Berlin.


Führungen am:
28.01., 4.02., 11.02., 18.02., 25.02., 03.03.2015
Jeweils 17.00’ Uhr (ca. 1Stde.), ohne Anmeldung, Eintritt frei

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