Ausschreibung | Hans und Charlotte Krull Stiftung, Berlin

Arbeitsstipendien bildende Künste 2022

Auch für das Jahr 2022 vergibt die Hans und Charlotte Krull Stiftung bis zu drei Arbeitsstipendien an bildende Künstler mit Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in Berlin und/oder dem Land Brandenburg in Höhe von jeweils bis zu 12.000,00 €. Sie laufen über zwölf Monate, beginnend mit dem 01.01.2022. Mit den Stipendien ist die Teilnahme an einer Gruppenausstellung in Berlin verbunden. Der Bewerbungszeitraum läuft vom 15. Mai bis zum 15. Juni 2021. Maßgeblich ist der Eingang bei der Stiftung unter der Anschrift: Hans und Charlotte Krull Stiftung, Hohenzollerndamm 151/Haus 3, 14199 Berlin.

Bitte verwenden Sie für Ihre Bewerbung das Bewerbungsformular, welches auf dieser Seite ab dem 23.04.2021 zum Download zur Verfügung steht.  Weitere Details entnehmen Sie bitte den Vergaberichtlinien der Hans und Charlotte Krull Stiftung. Das Bewerbungsformular und die offizielle Ausschreibung finden Sie ab dem 23.04.2021 hier: Formulare.

Die ausgewählten Stipendiatinnen und Stipendiaten werden bis zum September 2021 bekannt gegeben.

In besonderen Fällen können jedoch auf Antrag im Bereich bildende Kunst eigene Projekte der Künstler selbst oder Projekte von steuerbegünstigten Körperschaften  mit Zuschüssen gefördert werden.

Bärbel Bohley – die Künstlerin | Grafik und Zeichnung

Bärbel Bohley – die Künstlerin
Grafik und Zeichnung

Bild von Bärbel Bohley
Bärbel Bohley, Engel fallen vom Himmel, 1989, Mischtechnik auf Karton, 70 x 99,5 cm
© Nachlass von Bärbel Bohley bei Anselm Bohley, Foto: Christoph Petras

Ausstellung vom 21. April bis 11. Juli 2021
Eröffnung am Dienstag, dem 20. April 2021 von 16 bis 20 Uhr

Grußwort: Sören Benn, Bezirksbürgermeister Pankow
Redebeitrag: Karla Sachse, Künstlerin
Einführung: Annette Tietz, Leiterin der Galerie Pankow

Die Eröffnungsreden werden digital präsentiert.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Pandemiebedingt kann es zu Einschränkungen kommen. Bitte informieren Sie sich auf unserer Website oder telefonisch über die Möglichkeiten eines Besuchs der Ausstellung.


Bärbel Bohley gehörte zu den prominentesten Bürgerrechtler*innen der DDR. Als politisch aktive Frau hat sie sich seit den 1980er-Jahren für Menschenrechte und Menschlichkeit in der DDR eingesetzt und war eine der prominentesten Gründer*innen der Bürgerrechtsbewegung Neues Forum.

Bärbel Bohley war Künstlerin. Ihr Studium absolvierte sie an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Sie lebte im Prenzlauer Berg – in den 1980er-Jahren legendärer Künstlerszenebezirk in Ost-Berlin. Die in künstlerischer Hinsicht produktiven Jahre lagen zwischen ihrer ersten Ausstellungsbeteiligung 1978 in der Galerie Junge Kunst Frankfurt/Oder und der letzten Ausstellung 1990 in der Galerie am Schloßberg Gadebusch. Künstlerisch tätig war sie bis November 1989. Ab diesem Zeitpunkt widmete sie sich ausschließlich ihrem politischen und gesellschaftlichen Engagement.

In den thematischen Ausstellungen zu Kunst in der DDR der zurückliegenden Jahre fehlt der Name Bärbel Bohley entweder ganz oder wird lediglich am Rande erwähnt. Die Gründe dafür mögen vielgestaltig sein. Im Vordergrund der Wahrnehmung steht die politisch und gesellschaftlich engagierte Bärbel Bohley. Dafür hatte sie die Malerei schließlich bewusst aufgegeben.

Kunst und Leben lassen sich bei Bärbel Bohley jedoch nicht voneinander trennen. Betrachtet man aus heutiger Perspektive ihren Lebensweg und betrachtet man die künstlerischen Arbeiten, die sie in der begrenzten Zeitspanne ihrer aktiven künstlerischen Tätigkeit geschaffen hat, wird deutlich, dass im Zentrum von Bärbel Bohleys gesamter Lebenspraxis das Interesse am Menschen als einem freiheitlich denkenden und handelnden Wesen steht. Ihr Werk umfasst zu einem großen Teil Abbildungen des menschlichen Körpers. Aktdarstellungen, Figuren im Raum, Portraits sind immer wiederkehrende Motive in ihrer Arbeit. An ihnen werden Zustände menschlichen Daseins in immer neuen Variationen ausgelotet. Hier sieht sie ein Gestaltungspotential, dass sie dann mehr und mehr in andere Bereiche des Lebens übertragen und erweitert hat. Sie sagte selbst, „dass sie sich nach 1989 »in gewisser Weise schon als Aktionskünstler gefühlt« hätte, es sei ihr immer um Kreativität gegangen und ihre hatte nur ein anderes Betätigungsfeld gefunden“.

Bärbel Bohley ist 2010 gestorben. Dass sie im vorigen Jahr 75 Jahre alt geworden wäre, ist der Anlass für diese erste umfassende Werkschau, die Bärbel Bohley als Person, als Künstlerin und kreative Persönlichkeit der Zeitgeschichte würdigen möchte.

Hier die Einführungen und Grußworte anlässlich der Eröffnung unserer Ausstellung

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Video-Beiträge zur Ausstellung “Bärbel Bohley – die Künstlerin”

Hier die Einführungen und Grußworte anlässlich der Eröffnung unserer Ausstellung

Bärbel Bohley – die Künstlerin | Grafik und Zeichnung

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Einführung: Annette Tietz, Leiterin der Galerie Pankow
Grußwort: Sören Benn, Bezirksbürgermeister Pankow
Redebeitrag: Karla Sachse, Künstlerin

Ausstellung vom 21. April bis 13. Juni 2021
Eröffnung am Dienstag, dem 20. April 2021 von 16 bis 20 Uhr

Online Workshop II zu der Ausstellung “Bärbel Bohley – die Künstlerin”

In diesem Workshop geht es um Aktionskunst, Verwandlung und Körperausdruck. Dazu bauen wir uns Masken und spielen mit ihnen.

Er bezieht sich  auf die Ausstellung BÄRBEL BOHLEY – die KÜNSTLERIN.

Wir richten uns an Schüler*innen ab 7. Klasse.

Konzept und Realisation: Bettina Albrecht

Maskentanz

Eine Selbstbefragung

“Ich bin keine politische Künstlerin. Ich bin ein politischer Mensch, der Kunst macht.” (Zitat, Bärbel Bohley,1990)

Bärbel Bohley (1945 – 2010), bekannt für ihren politischen Einsatz in der DDR und darüber hinaus, wird in der aktuellen Ausstellung der Galerie Pankow als Künstlerin gezeigt. Ihre künstlerische Arbeit und ihr politisch / gesellschaftlicher Einsatz lassen sich nicht voneinander trennen. Im Vordergrund steht ihr Interesse am Menschen als freiheitlich denkendes und handelndes Wesen.

“Zustände menschlichen Daseins werden in immer neuen Variationen ausgelotet. (Zitat: Annette Tietz, Kat. Bärbel Bohley – die Künstlerin).

Sie fühlte sich als Aktionskünstlerin, die ihre Kreativität in jegliche Bereiche gesellschaftlichen Lebens übertrug. Darauf beziehen wir uns in dem Workshop.

Aktionskunst

Handeln wir; treten wir in Aktion mit künstlerischen Mitteln.

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Online Workshop zu der Ausstellung “Bärbel Bohley – die Künstlerin”

Riesenbilder

Foto: Klaus Mehner

Der Workshop der Galerie Pankow in Kooperation mit Jugend im Museum e.V. zeigt, wie man von sich einen 

Doppelgänger*in

malt

Dazu sehen wir uns Arbeiten der Künstlerin BÄRBEL BOHLEY an, deren Werk ihr in der Galerie Pankow erleben könnt.

Wer war diese Frau?

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Artikel in der Berliner Zeitung zur Ausstellung von Valérie Favre

Heute (24. März 2021) ist ein Artikel zur Ausstellung in der Berliner Zeitung erschienen.

Valérie Favre spielt in der Galerie Pankow
mit der Heimatlosigkeit (Link zum Artikel)

Die Berliner Malerin mit französischem und Schweizer Pass denkt in ihrer Kunst über Nomadentum und Exil nach.

von Ingeborg Ruthe, 24.3.2021

Neues Video: Strawalde | Blätter aus der Zeit

Hier nun die Dokumentation zur Ausstellung “Strawalde | Blätter aus der Zeit”

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Ausstellung vom 11. September bis 27. Oktober 2019 in der Galerie Pankow
Begrüßung: Annette Tietz, Leiterin der Galerie Pankow
Einführung: Matthias Flügge, Kunstwissenschaftler, Berlin

Einladung zum Entdecken: KGB-Mixtape und neue KGB-Webseite

Der Arbeitskreis Kommunale Galerien Berlin möchte zum Stöbern und Entdecken unserer neuen digitalen Angebote einladen!

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Wir haben die beliebte Konzertreihe KGB-Sounds als digitalen Sampler unter dem Titel KGB-Mixtape fortgesetzt. Darin sind 18 Songs von 18 verschiedenen Interpret*innen eingeflossen, die sowohl ein Standbein in der bildenden Kunst als auch in der Musik haben. In dieser Kompilation werfen wir einen Blick zurück auf die Live-Auftritte der vergangenen Jahre und schauen zugleich hoffnungsvoll nach vorn. Neben zahlreichen bereits beteiligten Künstler*innen haben wir auch zukünftige Gesichter der KGB-Sounds um einen Beitrag gebeten. Herausgekommen ist eine bunte musikalische Mischung, die für jeden Geschmack etwas bereithält. Hineinhören und sich klanglich anregen lassen kann man auf Soundcloud und Youtube.

Auf eine digitale Entdeckungstour kann man sich auf unserer neuen Webseite begeben. Dieser neue Auftritt der Kommunalen Galerien Berlin lädt zum Kennenlernen der gesamten Vielfalt der 34 Ausstellungsräume ein. Neben grundlegenden Informationen über die einzelnen Orte erfährt man in den jüngst entstandenen filmischen Kurzporträts Näheres über die Akteur*innen der Galerien und kann einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Demnächst wird auf der Webseite das Programm der kommenden KGB-Kunstwoche 2021 vorgestellt.

Wir freuen uns auf Ihren virtuellen Besuch!

Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Ausstellungsfonds Kommunale Galerien 

OPEN CALL: artspring 2021 SIGNALE!

SIGNALE! analoge / digitale / emotionale / informative / notwendige / überflüssige / gesendete / empfangene / verschlüsselte / verräterische / gesellschaftskritische / private / polemische / körperliche / echte / falsche / laute / leise / akustische / visuelle / textbasierte / wichtige / wiederholte / überflutende / kosmische / terrestrische / binäre / genormte / erfundene / ermutigende / entmutigende / hilfesuchende … was hören wir? Was senden wir?

OPEN CALL: artspring berlin 2021. Signale!

Was ist artspring berlin?

artspring berlin ist eine Initiative und ein Kunstfestival – seit 2017, im Bezirk Pankow, alljährlich im Mai / Juni. Ein Festivalmonat und Offene Ateliers, das Ziel: Der Stadtbezirk wird Galerie.

Das Festival artspring spots 2021 beginnt am 7. Mai. Höhepunkt und Finale wird das Wochenende der Offenen Ateliers am 5. und 6. Juni.

Mehr erfahren unter artspring.de

Ausschreibung Losito Kunstpreis 2021

Losito Kunstpreis 2021 für Malerei und Zeichnung / Grafik

Losito • Kressmann-Zschach-Foundation

der Losito · Kressmann-Zschach Foundation.

Er steht in diesem Jahr unter dem Thema „Zeitenwende“ und ist ausgerichtet auf den Kulturraum Berlin-Brandenburg.

Insgesamt werden Preisgelder von 15 000 Euro vergeben, die wie folgt dotiert sind:

1. Preis: 7 000 Euro, 2. Preis: 5 000 Euro und 3. Preis 3 000,00 Euro.

Die Entscheidungen werden von einer fünfköpfigen Jury aus Kunstwissenschaftlern, Museumsfachleuten, Künstlern und Kunstkritikern getroffen.

Im Rahmen der Verleihung des Losito Kunstpreises wird ein mit 3 000 Euro dotierter Ehrenpreis für herausragende künstlerische Leistungen an eine Person, Personengruppen oder Organisationen vergeben. Dieser Preis ist nicht Bestandteil der Ausschreibung. Über seine Vergabe entscheidet der Stiftungsvorstand.

Die Preisverleihung findet im Rahmen einer Ausstellung der in die engere Wahl gekommenen Kunstwerke statt. Es erscheint ein Katalog, der die Preisträger und ihre Werke sowie die Ausstellung und deren beteiligte Künstler vorstellt.

Die Bewerbungen können in der Zeit vom 8. März bis 13. April 2021 eingereicht werden.

Die Bewerbungsformulare und alle Informationen zum Kunstpreis sind unter www.lkzf.de zu finden und können heruntergeladen werden.

Eventuelle Fragen richten Sie bitte an:

lositokunstpreis [at] lkzf [dot] de 
oder Frau Anke Zeisler
Telefon 030-44 793 511
0172-830 89 28.