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Adonis “Vom Wort zum Bild”

Adonis “Vom Wort zum Bild”

kunstwerk des Künstlers Adonis

Adonis “o.T.”, 2005, 70x50cm, mixed media

Ausstellung vom 22. Januar 2020 bis 22. März 2020
Verlängert bis 07. Juni 2020
Eröffnung am 21. Januar 2020 um 19 Uhr

Es sprechen:
Annette Tietz, Galerieleiterin
Volker Braun, Schriftsteller, Berlin
Hubertus von Amelunxen, Kunsthistoriker, Berlin

Der Künstler ist anwesend.

Lesung am 27. Februar 2020 um 19 Uhr
Maria Hartmann liest aus Texten von Adonis


Mit der Ausstellung “Adonis – Vom Wort zum Bild” wird erstmals in Berlin das bildkünstlerische Werk des renommierten arabischsprachigen Lyrikers und Schriftstellers Adonis (Ali Ahmad Said Esber) gezeigt.

Adonis’ Texte, in denen er lyrische Traditionen seiner Heimat mit einer ‚Poetik der Moderne’ verknüpft und fortschreibt, wurden vielfach übersetzt und ausgezeichnet. Neben seinem lyrischen und essayistischen Schaffen vollzog Adonis den Schritt ‚vom Wort zum Bild’, wobei er dabei den literarischen Text nicht aufgibt, sondern dessen inhaltliche und formale Dimensionen vervielfacht. In diesen handschriftlichen Blättern verarbeitet er neben eigenen auch Texte klassischer arabischer Dichter, die sich durch eine radikale Offenheit und eine kritische Haltung der Religion gegenüber auszeichnen. Durch die Verbildlichung und Versinnbildlichung der Schriftsprache knüpft Adonis an die traditionelle bildende Kunst der arabischen Kultur, die Kalligrafie, an und legt in der Geste der künstlerisch geschriebenen Zeichen zugleich deren dynamischen und bildhaften Charakter offen. Semantische (wenn auch sie den Betrachter*innen, die nicht des Arabischen mächtig sind, als Geheimnisvolles verborgen bleiben) und ikonische Aspekte nähren und bereichern sich gegenseitig. Jedoch geht Adonis noch einen Schritt weiter, in dem er das Text-Bild durch zeichnerische, farbige Elemente ergänzt oder es in Assemblagen und Collagen integriert, womit er gleichsam eine Hommage an künstlerische Ausdrucksformen der europäischen Moderne – wie etwa der Kubismus eines George Braque oder Pablo Picasso oder die visuellen Arbeiten der Dadaisten – formuliert.

Mit etwa 50 Werken aus verschiedenen Schaffensphasen gibt die Ausstellung einen umfangreichen Einblick in das bildnerische Œuvre von Adonis und würdigt damit einen Künstler, der mit einer Epochen, Disziplinen und Kulturen verbindenden Poetik ein Bekenntnis zur kulturellen, künstlerischen und gesellschaftlichen Vielfalt und Entfaltung formuliert. Deutlich wird dies auch an Kooperationsprojekten mit anderen Künstlern wie beispielsweise Kamal Boullata (*1942 in Jerusalem; †2019 in Berlin) oder an den langen Papierbahnen mit den präislamischen Gedichten Muallaqat (Die Hängenden Gedichte) aus dem 6. Jahrhundert.

Ali Ahmad Said Esber (Künstlername Adonis) wurde 1930 in Kassabin, Syrien geboren. Von 1950 bis 1954 studierte er an der philosophischen Fakultät der Universität Damaskus und zog 1956 in den Libanon, wo er 1957 zusammen mit Yusuf al-Khal und anderen Schriftstellern die avantgardistische Literaturzeitschrift Schi’r („Poesie“) herausgab. 1960 nahm er die libanesische Staatsbürgerschaft an und gründete 1963 die eigene Zeitschrift Afak (Horizonte). 1973 promovierte er an der Université Saint-Joseph in Beirut. In den folgenden Jahren lehrte er trotz des beginnenden Libanesischen Bürgerkriegs sowohl an der Université Saint-Joseph als auch an der staatlichen Université Libanaise in Beirut. 1980 war er Gastprofessor an der Universität Censier Paris III. 1984 hielt Adonis vier Vorlesungen am Collège de France zur „Einführung in die arabische Poetik“. Seit 1985 lebt er dauerhaft in Paris. Von 1990 bis 1995 hatte er eine Gastdozentur an der Universität Genf inne. 1991 erhielt er den Preis für Poesie Jean Malrieu Étranger und 1994 den Prix de la Méditerranée und den Nazam Hikmet-Preis. Von 1996 bis 1997 war er Gastdozent an der Princeton University. In den akademischen Jahren 1998/1999 und 2001/2002 war Adonis Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin – in dieser Zeit arbeitete er an dem Gedichtzyklus Al Kitab (das Buch).

Die Ausstellung wurde von Annette Tietz und Dorothea Schöne kuratiert.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate.

Logo der Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate


Interview mit Manfred Paul zur Ausstellung in der Galerie Pankow

Manfred Paul hat am 13.12.2019 dem Sender Hauptstadt.TV ein Interview gegeben. Hier ist der Link zur Mediathek zum anschauen:

https://www.hauptstadt.tv/mediathek/33177/Mandfred_Paul.html

TV Interview mit Manfred Paul

Manfred Paul im Interview bei Hauptstadt.TV

Die Ausstellung

Manfred Paul: Mauer | Fotografie

läuft noch bis zum 12. Januar 2020

Kunstwettbewerb zur Kommentierung des Ernst-Thälmann-Denkmals

Kunstwettbewerb zur Kommentierung des Ernst-Thälmann-Denkmals | Prenzlauer Berg, Berlin

Ernst-Thälmann-Denkmal, Oktober 2018, Foto; Galerie Pankow

Das Ernst-Thälmann-Denkmal an der Greifswalder Straße im Prenzlauer Berg wurde 1986 im Auftrag der DDR-Regierung errichtet. Es ist das zentrale Monument, das das Wohngebiet Ernst-Thälmann-Park dominiert und strukturiert. Seit 2014 steht das gesamt Ensemble unter Denkmalschutz.

In einem vom Bezirk Pankow ausgelobten Wettbewerb werden Künstler*innen eingeladen, Vorschläge zur Kommentierung des Ernst-Thälmann-Denkmals zu entwickeln.

Alle Informationen zum Ablauf und zur Teilnahme entnehmen erhalten Sie unter folgendem Link:

kiör.de/etd

Presse und Katalog zur Ausstellung von Ingar Krauss

Pressespiegel

Zu unserer Ausstellung Ingar Krauss: Lichtungen | Fotografie vom 29. Mai bis 28. Juli 2019 gab es einige Artikel, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.


Foto eines Mäusebussard von Ingar Krauss, Fotograf
Ingar Krauss “Mäusebussard”, 42 x 56 cm, Bromsilberpapier & Ölfarbe, 2013

Die Märkische Oderzeitung titelt: Ingar Krauss fotografiert im Stil der Neuen Sachlichkeit
https://www.moz.de/kultur/artikelansicht/dg/0/1/1736094/

“…Dem aus Ost-Berlin stammenden Fotografen, der in Berlin und im Oderbruch arbeitet, widmet die Galerie Pankow derzeit unter dem Titel “Lichtungen” eine Schau, in der Landschaften, Porträts und Stilleben gezeigt werden. Die überwiegend schwarz-weißen Fotografien aus unterschiedlichen Serien sind zwischen 2001 und 2019 entstanden. Ab und zu lässt Krauss etwas Farbe zu: rot und metallisch schimmert eine Tomate, fast grau wirkt das zarte Grün aufgeschichteter Maisblättern. …”


Auch in Blau – Ein Kunstmagazin (Ausgabe Somme 2019 / Nr. 36) gab es einen Artikel unter dem Titel “Eine innere Welt – Porträt und Werk”


Tagesspiegel vom 20. April 2019 MEHR BERLIN
Tagesspiegel vom 20. April 2019 MEHR BERLIN, vier Seiten Kunst, Politik und Stadtgefühl

Der Tagesspiegel widmete Ingar Krauss großformatig 4 Abbildungen in seiner Serie Mehr Berlin (leider kein direkter Link)

An dieser Stelle möchten wir natürlich auch auf den neuen Katalog zur Ausstellung verweisen:

Ingar Krauss “Hütten Hecken Haufen”

Erschienen bei Hartmann Projects
24 x 26 cm, 88 Seiten mit 54 Triplex Abbildungen
Hrsg. von Annette Tietz
Texte von Christiane Stahl und Kenneth Anders
Deutsch/Englisch
Design: arc – Bartsch/Grimberg, Berlin
Hardcover Schriftprägung
ISBN 978-3-96070-038-8
€ 38,–

Rezension zur Kettner Ausstellung im “Blättchen”

Hier eine schöne Rezension zu unserer Ausstellung Gerhard Kettner: Beim Begehen des Grundes | Zeichnungen im “Blättchen”.

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von das-blaettchen.de zu laden.

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artspring berlin 2019 – Der Stadtbezirk wird Galerie

Festival artspring spots und Offene Ateliers in Pankow.
Ein ganzer Monat für die Kunst: 30. April – 2. Juni 2019

art.spring 2019 Logo

Das Festival artspring spots bietet im ganzen Monat Mai Kunstaktionen – Konzerte, Performances, Lesungen, Ausstellungen, Filmvorführungen und Workshops – bevor am Wochenende des 1. und 2. Juni 2019 in Prenzlauer Berg, Weißensee und Pankow ansässige Künstlerinnen sich und ihre Arbeiten in offenen Ateliers präsentieren.

artspring 2018 – Bezirksbürgermeister Sören Benn in der Ausstellung artspring central, Foto: Franziska Messner
artspring 2018 – Bezirksbürgermeister Sören Benn in der Ausstellung artspring central, Foto: Franziska Messner
  • artspring Festival Eröffnung in und auf den Schönhauser Allee Arcaden, 30. April
  • artspring dezentral Gruppenausstellungen mit Arbeiten aller Teilnehmenden im Zeiss-Großplanetarium, ab 05. Mai und der Janusz-Korczak-Bibliothek Pankow, ab 12. Mai
  • artspring spots Gäste und Events überall in Pankow, ab 1. Mai
  • artspring store Schauraum in den Schönhauser Allee Arcaden, ab 30. April
  • artspring nale experimentelle Medienkunst im Kino der K77, an vier Terminen im Mai
  • artspring Offene Ateliers Eröffnungsfeier im Milchhof, am 31. Mai, Offene Ateliers von 300 Pankower Künstlerinnen, am 1. und 2. Juni

Cemile Sahin gewinnt ars-viva-Preis 2020

2020 geht der ars viva-Preis an Karimah Ashadu (1985), Thibaut Henz (1988) und Cemile Sahin (*1990).

ars viva 2020 Preisträgerin "Cemile Sahin" / Foto: Paul Niedermayer
ars viva 2020 Preisträgerin “Cemile Sahin” / Foto: Paul Niedermayer

Cemile Sahin hatte im Rahmen der Ausstellung “young positions” – Studenten der UdK – Malerei und Zeichnung 2015 in der Galerie Pankow erste Arbeiten gezeigt.

“Cemile Sahin wurde 1990 in Wiesbaden geboren. Sie studierte Bildende Kunst am Central Saint Martins College of Art and Design in London und an der Universität der Künste in Berlin.

Im künstlerischen Werk von Cemile Sahin spielt das Zusammenspiel von Wort und Bild eine entscheidende Rolle. Ausgangspunkte ihrer Arbeiten sind Bilder oder Geschichten, die sie in ihren Filmen und Texten neu inszeniert. Dadurch hinterfragt sie die Funktionalisierung von Medien und die Bedeutung verschiedener Perspektiven für die Geschichtsschreibung.”

https://arsviva.kulturkreis.eu/cemile-sahin

ars viva 2020 | Cemile Sahin: "CENTER SHIFT #0", 2018, Prolog einer fünfteiligen Mini-Serie, HD-Video, 16 Minuten - Foto: Paul Niedermayer
Cemile Sahin: “CENTER SHIFT #0”, 2018, Prolog einer fünfteiligen Mini-Serie, HD-Video, 16 Minuten – Foto: Paul Niedermayer

Öffnungszeiten / Ostern / 1. Mai

Galerie Pankow (Außenansicht) 2018

Sehr geehrte Besucher der Galerie Pankow. Unsere Galerie bleibt am Karfreitag (19. April) und Ostermontag (22. April) geschlossen. Am Samstag, den 20. und Sonntag, den 21. April freuen wir uns auf Ihren Besuch zu den regulären Öffnungszeiten: 14-20 Uhr.

Auch am 1. Mail 2019 bleibt die Galerie geschlossen.

Wir wünschen allen frohe Ostern und einen geruhsamen Tag der Arbeit 2019.

Schließzeit während Renovierung

Nach Montage ist vor Montage - Umbau in der Galerie Pankow

Nach Montage ist vor Montage –
Umbau in der Galerie Pankow

Im Zuge der Renovierungen am Gebäude und innerhalb der Galerie Pankow bleibt die Galerie vom 27.06. – 05.09.2016 geschlossen. Wir freuen uns Sie ab dem 06. September zur Vernissage der Ausstellung „Florian Merkel – Fotografie“ [im Rahmen des 7. Europäischer Monat der Fotografie Berlin | 1. – 31. Oktober 2016] begrüßen zu dürfen.

Ihr Galerie Pankow Team