Archiv der Kategorie: Information

Öffnungszeiten / Ostern / 1. Mai

Galerie Pankow (Außenansicht) 2018

Sehr geehrte Besucher der Galerie Pankow. Unsere Galerie bleibt am Karfreitag (19. April) und Ostermontag (22. April) geschlossen. Am Samstag, den 20. und Sonntag, den 21. April freuen wir uns auf Ihren Besuch zu den regulären Öffnungszeiten: 14-20 Uhr.

Auch am 1. Mail 2019 bleibt die Galerie geschlossen.

Wir wünschen allen frohe Ostern und einen geruhsamen Tag der Arbeit 2019.

art.spring 2019 | Aufruf

artspring 2019

art.spring 2019 Logo

(english version below)

Liebe Künstlerinnen und Künstler im Bezirk Pankow,

hiermit laden wir euch  zur Teilnahme an der 3. Auflage des  Kunstfestivals artspring ein.

Unverändert heißt es: Der Stadtbezirk wird Galerie – Offene Ateliers in Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee. Der Kerngedanke von artspring ist es, interessierte Nachbarn, Besucher, Sammler und Käufer in die Ateliers zu holen und gleichzeitig die Standorte der Kunstproduktion im Bezirk sichtbar zu machen.

artspring wächst und verändert sich – durch die Aktivitäten in den letzten beiden Jahren ist ein Netzwerk entstanden, das rund ums Jahr im Austausch steht, sich bei der Standortwahrung unterstützt und sich im Dialog mit den Akteuren aus Kunst, Kultur und Politik im Bezirk befindet. Auf unterschiedlichen Ebenen wird mittlerweile deutlich kommuniziert, dass die Künstlerinnen und Künstler und ihre Standorte für die Identität und die Lebensqualität im Bezirk wichtig sind und ihr Schutz und ihre Unterstützung ein gemeinsames Interesse bildet. Langfristig gedachte Konzepte für die Präsenz des aktuellen, lokalen Geschehens werden gemeinsam erarbeitet. Doch zunächst denken wir an den kommenden Mai.

Voraussetzung für die Teilnahme an artspring ist grundsätzlich, ein eigenes Atelier oder einen Projektraum im Bezirk Pankow zu betreiben und diesen am Wochenende vom 1./2. Juni 2019 für Besucher zu öffnen.

Festival artspring spots 1.5.-1.6.2019: Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler werden gebeten, ihre Ateliers etwas früher aufzuräumen, denn wir möchten den ganzen Monat Mai über Konzerte, Lesungen, Performances, Filmvorführungen, Künstlergespräche und mehr in den Atelierhäusern und Ateliers ermöglichen. Ladet euch Gäste ein, wir möchten für jeden Kalendertag Künstlerhonorare für Veranstalter und Gäste zur Verfügung stellen, die abgerufen werden können. Das Ziel ist, durch ein Crossover auch benachbarte Sparten einzubinden und durch die Verteilung der Veranstaltungen auf den ganzen Monat jedem Event Raum zu geben.

artspring nale: An den Freitagen im Mai zeigen wir Filme im Kino in der K77 (Kastanienallee 77). Auch hierfür nehmen wir gerne Bewerbungen entgegen.

artspring pop-up: artspring wird für die gesamte Festivalzeit mit einem Pop-Up-Store in den Schönhauser Allee Arcaden präsent sein und dort Kataloge und Editionen präsentieren.

artspring award: Ein Pokal für den Publikumsliebling wird auch 2019 vergeben.

artspring magazin: Die Zeitung listet alle teilnehmenden Ateliers, Künstlerinnen und Künstler mit Text und Bild sowie die Veranstaltungen. Erscheinungstermin 15.4., Redaktionsschluss 15.3.2019

Anmeldungen zur Teilnahme an den offenen Ateliers bitte ab sofort unter anmeldung ät artspring.berlin. Teilt uns die Namen der teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler sowie die Atelieradresse mit. Mit der Anmeldung sichert ihr zu, am 1. und 2. Juni das betreffende Atelier zu öffnen. Anmeldeschluss ist der 15.2.2019

Anmeldungen von Veranstaltungen bitte an veranstaltungen ät artspring.berlin.

Texte und Bilder bitte noch nicht einsenden! Nach Abstimmung des aktuellen Layouts der Zeitung versenden wir eine Aufforderung zur Einsendung der Angaben, die wir von euch benötigen.

Für die Refinanzierung der Veranstaltungshonorare starten wir im Januar eine Crowdfounding-Campagne. Das Kleingedruckte: Die Einladung zu artspring 2019 gilt unter Vorbehalt der beantragten Förderzusagen.

Alle Informationen zu artspring 2017und 2018 stehen auf www.artspring.berlin.

Dieser Aufruf kann und soll bitte an jegliche potentiellen Interessenten weitergeleitet werden.


Dear artists in Pankow,

We hereby invite you for the third time to participate in the arts festival artspring.

Again it says: The district will be gallery – open studios in Pankow, Prenzlauer Berg and Weissensee. The core idea of ​​artspring is to bring the interested neighborhood and visitors and potential customers and collectors into the studios and at the same time make visible the art production sites in the district.

​​artspring is growing and changing – the activities in the last two years have created a network that is in exchange for the whole year, supports itself in the preservation of the site and is in dialogue with the actors from the arts, culture and politics in the district. At different levels it is now clearly communicated that the artists and their locations are important for the identity and quality of life in the district and their protection and support are of common interest. Long-term concepts for the presence of current, local events are worked out together. But first we think about the coming May.

Requirement for participation in ​​artspring is basically to run your own studio or a project space in the district of Pankow and this on the weekend of 1./2. June 2019 for visitors to open.

Festival artspring spots 1.5.-1.6.2019: The participating artists are asked to clean up their studios a bit earlier because we want to make it possible for the whole month of May to hold concerts, readings, performances, film screenings, artist talks and more in the studio buildings and studio.  Invite guests, we would like to provide artist fees for organizers and guests for each calendar day that can be accessed. The goal is to cross-link neighboring genres as well and to provide attention to each event by distributing the events throughout the month.

artspring nale: On Fridays in May, we show films in the cinema K77 (Kastanienallee 77). Also for that, we accept applications.

artspring pop up: artspring will be present with a pop-up-store  in the Schönhauser Allee Arcaden, where editions and catalogs can be presented.

artspring award: A trophy for the crowd pleaser will also be awarded in 2019.

artspring magazine: The newspaper lists all participating studios, artists with text and image as well as the events. Publication date 15.4., Editorial deadline 15.3.2019

Please register for participation in the open studios at anmeldung ät artspring.berlin. We need the Names of the participating artist(s) and your studio address. Registration deadline is 15.2.2019

Please register for events at veranstaltungen ät artspring.berlin.

Please do not send texts and pictures yet! After coordinating the current layout of the newspaper, we will send you a request to send us the information we need from you.

For the refinancing of the event fees we start a crowdfunding campaign in January. The fine print: The invitation to artspring 2019 is subject to funding commitments.

All information on artspring 2017 and 2018 is available at www.artspring.berlin.
This call can and should be forwarded to any potential interested parties.

Pressemitteilung: Videoart at Midnight Festival ‘18

Pressemitteilung
30. Oktober 2018

Videoart at Midnight Festival ‘18

Logo VAM FEstival 18

Eröffnung: 14. Dezember 2018
Videoart at Midnight #100 Ed Atkins: 14. Dezember 2018
Artists’ Film Days: 15 + 16 Dezember 2018

Symposium: 13 + 14. Dezember 2018
Ausstellungen: 7. November 2018 – 11. März 2019

Videoart at Midnight (VAM) feiert sein zehnjähriges Bestehen mit einem Festival der Videokunst und einem vielseitigen Rahmenprogramm aus einem Symposium und vier Ausstellungen bei befreundeten Institutionen in Berlin. Im Mittelpunkt des Jubiläums steht das zweitägige Künstlerfilm- und Video-Programm im Kino Babylon in Berlin-Mitte. 100 internationale Künstler zeigen ihre Arbeiten bei den Artist Film Days am 15. und 16. Dezember 2018 im Babylon. Künstler Nummer 100, der britische Videokünstler und Dichter Ed Atkins, erhält die carte blanche für die Nacht zuvor (14. Dezember ab Mitternacht).

In einem Symposium untersucht VAM gemeinsam mit dem Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart und dem Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.) die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Videokunst unter dem Titel „Future Continuous Present(s) – “Video Art” through Time”.

Vier Ausstellungen begleiten das Programm: das Archiv von Wulf Herzogenrath präsentiert er selbst in der Akademie der Künste, die Berlinische Galerie zeigt eine Arbeit von Raphaela Vogel, KW Institute for Contemporary Art stellt Arbeiten von Christian Friedrich und die Galerie Pankow das filmische Schaffen von Barbara Metselaar Berthold vor.

Mit den Künstlerfilm- und Video-Tagen im Babylon und der Vernetzung mit namhaften Institutionen der Stadt unterstreicht Videoart at Midnight die internationale Bedeutung des Produktionsstandorts Berlin, insbesondere für die künstlerischen Medien Film und Video. Berlin ist einer der weltweit attraktivsten Orte für nationale und internationale Künstler, ihre Projekte zu entwickeln, zu realisieren, zur Diskussion zu stellen und nicht zuletzt auszustellen. Entsprechend befindet sich die künstlerische Produktion in dieser Stadt auf einem breiten und hohen Niveau. Genau das will das Videoart at Midnight Festival ‘18 zeigen.

ARTISTS’ FILM DAYS

Das Festival ist in erster Linie den Künstlerinnen und Künstlern gewidmet, die in den letzten 10 Jahren bei Videoart at Midnight zu Gast waren. Sie alle sind wieder nach Berlin und ins Kino Babylon eingeladen, nicht nur, um ihre Filme zu zeigen, sondern auch um am Festival teilzunehmen. Ein Großteil der Künstler lebt in Berlin, aber auch Künstler, die bereits weitergezogen sind, ob nach London, Paris oder New York, werden kommen (15. + 16. Dez).

Ulf Aminde, Yuri Ancarani, Julieta Aranda, Marc Aschenbrenner, Michel Auder, Yael Bartana, Bewegung Nurr, John Bock, Martin Brand, Ulu Braun, Klaus vom Bruch, Erik Bünger, Candice Breitz, Filipa César, Chicks on Speed, Chto Delat, Christoph Draeger, Phil Collins, Pauline Curnier Jardin, Keren Cytter, Antje Ehmann & Jan Ralske, Antje Engelmann, Shahram Entekhabi, Köken Ergun, Annika Eriksson, Theo Eshetu, Simon Faithfull, Christian Falsnaes, Omer Fast, Fischer & el Sani, Dani Gal, Gintersdorfer / Klaßen, Christoph Girardet & Matthias Müller, Niklas Goldbach, Delia Gonzalez, Douglas Gordon, Andy Graydon, Assaf Gruber, Isabell Heimerdinger, Benjamin Heisenberg, Kerstin Honeit, Christian Jankowski, Sven Johne, Hiwa K, Anja Kirschner & David Panos, Annika Larsson, Armin Linke, Dafna Maimon, Antje Majewski, Melanie Manchot, Lynne Marsh, Bjørn Melhus, Eléonore de Montesquiou, Matthias Müller, Chris Newman, Bettina Nürnberg & Dirk Peuker, Marcel Odenbach & Lukas Marxt, Stefan Panhans, Dirk Peuker, Mario Pfeifer, Oliver Pietsch, Agnieszka Polska, Ulrich Polster, Reynold Reynolds, Mario Rizzi, Mathilde Rosier, Anri Sala, Eran Schaerf & Eva Meyer, Erik Schmidt, Jeremy Shaw, Maya Schweizer, Amie Siegel, Pola Sieverding, Martin Skauen, Guido van der Werve, Joep van Liefland, Safy Sniper, Vibeke Tandberg, Mathilde ter Heijne, Rebecca Ann Tess, Wolfgang Tillmans, Clemens von Wedemeyer, Weekend & Plaste (with Alice Creischer & Andreas Siekmann), Ming Wong, Shingo Yoshida, Katharina Zdjelar, Stefan Zeyen, Tobias Zielony.

SYMPOSIUM

In einem international besetzten Symposium untersucht VAM gemeinsam mit dem Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart und dem Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.) die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Videokunst unter dem Titel „Future Continuous Present(s) – “Video Art” through Time” (13.-14. Dez). Diskutiert werden Fragen nach der Diskrepanz zwischen sich stetig weiterentwickelnden digitalen Techniken und damit verbundenen ästhetischen Auswirkungen oder nach dem künstlerischen Umgang mit linearen und nicht-linearen Erzählungen (u.a. mit Orit Halpern, Claus Pias, Erika Balsom, Inke Arns, Siegfried Zielinski, Frédéric Neyrat).

AUSSTELLUNGEN

Viele der mit dem Medium Video arbeitenden Künstler produzieren ihre Werke oft nicht für das “Dispositiv Kino”, sondern sehen diese eher im Ausstellungs-raum verortet. Aus diesem Grund versucht Videoart at Midnight mit Berliner Institutionen gemeinsam auch die installativen Möglichkeiten des Mediums Film und Video ausloten.

Wir wären so gerne Helden gewesen: Das filmische Werk von Barbara Metselaar Berthold in der Galerie Pankow knüpft an aktuelle gesellschaftliche wie auch medienbezogene Diskurse an. Von Metselaar Bertholds experimentellem Video Das Haus (1989/90), über den Dokumentarfilm Wir wären so gerne Helden gewesen (1995/96) bis hin zum Foto-Film Urban Messages (2018) zeigt sich ihr Anspruch, Geschichten und Geschichte von sozialer Brisanz miterlebbar zu machen. (7. Nov 2018 – 13. Jan 2019)

Son of a Witch: Die Berlinische Galerie zeigt eine raumgreifende Skulptur on Raphaela Vogel in ihrer ersten institutionellen Einzelausstellung in Berlin, die den gesamten Ausstellungsraum neu definiert und in eine Art schamanische Kathedrale verwandelt. Die eigene, weibliche Körperlichkeit und oftmals männlich geprägte Technik sind Themen, die Raphaela Vogel in ihren postapokalyptischen, frankensteinschen Welten immer wieder neu und nicht ohne Humor behandelt. Dabei wird alles umgestülpt, gedreht, umgewandelt, dekonstruiert und erfrischend respektlos neu gedeutet. (30. Nov 2018 – 11. Mar 2019)

Are You Warm? Did You Have Trouble Getting Here? Have They Treated You Well?: KW – Institute of Contemporary Art zeigt zwei Arbeiten von Christian Friedrich: Untitled (2011) spielt mit der rhythmischen Einfügung von allerlei Bildmaterial und verkehrt Bild und Ton zu einem stroboskopischen Effekt in anachronistischer Sepiatönung. Ein zweiter Film, Are You Warm? Did You Have Trouble Getting Here? Have They Treated You Well? (2017), trägt einen Titel, der eine Befragung andeutet. Im steten Wechsel der Modi nutzt Christian Friedrichs Werk häufig Elemente sexueller Extravaganz, aber spielt sie gegen Formalismus, Ästhetizismus und strukturelle Gegensätze aus. (8. –-16. Dez)

Wulf Herzogenrath-Archiv: Wulf Herzogenrath trug als Kunsthistoriker und Kurator entscheidend zur Etablierung der Videokunst in Deutschland bei. Die Ausstellung in der Akademie der Künste zeigt neben Dokumentationen zur Videokunst auch einige frühe Werke, ergänzt durch Fotos, Briefe und Entwürfe zu Installationen aus der einzigartigen Studiensammlung des Herzogenrath-Archivs. Im Mittelpunkt der Rückschau steht die „documenta 6“ als Meilenstein in der Geschichte der Medienkunst, bei der Wulf Herzogenrath 1977 eine eigene Abteilung für Videokunst kuratierte. Erstmals öffentlich präsentiert wird seine Kollektion von Künstlergäste¬büchern mit originalen Widmungen als Zeugnisse seiner zahlreichen beruflichen wie privaten Begegnungen seit Ende der 1960er Jahre. (13. – 16. Dez)

CAMPUS

Der von vier Kunsthochschulen (HGB Leipzig, KH Braunschweig, KH Kassel und UdK Berlin) initiierte Campus im Rahmen des Festivals soll Studierenden die Möglichkeit gegeben, sich in Form von Backstage-Gesprächen mit einzelnen Künstlern des Festivals in moderierten und vorbereiteten Seminaren sich auszutauschen. (Babylon Kino 2 + 3, 15. + 16. Dez)

ÜBER VIDEOART AT MIDNIGHT

Videoart at Midnight ist ein internationales Forum, das sich der Förderung von zeitgenössischer Kunst, insbesondere von Film, Medienkunst und Videokunst in Berlin widmet.

Einmal im Monat, immer an einem Freitag um Mitternacht, laden die beiden Initiatoren – Olaf Stüber und Ivo Wessel – Künstler ein, ihre Arbeiten auf der großen Leinwand im Kino Babylon zu zeigen. Jeder Abend ist einem Künstler bzw. einer Künstlerin gewidmet. Die Künstler sind stets anwesend. Es ist ihr Abend. Oft werden Uraufführungen gezeigt, manchmal auch begleitet durch live acts, wie Performances, Konzerte oder Künstlergespräche.

Ziel von Videoart at Midnight ist es, eine Plattform für ein Medium zu bieten, das im Rahmen der zeitgenössischen Kunstproduktion zunehmend an Bedeutung gewinnt und gleichzeitig einen Einblick in die internationale Kunstszene Berlins zu geben. Dabei sind sowohl renommierte Künstler als auch immer wieder Neuentdeckungen eingeladen.

Videoart at Midnight ist ein Non-profit- und No-budget-Projekt. Der Eintritt ist frei. Jedermann ist willkommen.

Videoart at Midnight wird auch international wahrgenommen und war beispielsweise zu Gast im Kunstverein Salzburg, bei diversen Filmfestivals, im Goethe Institut Seoul und im Hirshhorn Museum Washington, D.C.

Weiterführende Informationen: www.videoart-at-midnight.de/festival-18/

artspring central – Die Ausstellung zu artspring berlin

artspring central – Die Ausstellung zu artspring berlin

artspring berlin 2018 – Der Stadtbezirk wird Galerie

Vernissage am Dienstag, den 24. April 2018, 19 Uhr, in der Ausstellungshalle des Museums Pankow

Am Wochenende des 26. und 27. Mai 2018 werden rund 250 Künstlerinnen und Künstler im Stadtbezirk Pankow die Türen zu ihren Ateliers und Projekträumen öffnen und Einblick in ihre Arbeit gewähren. Es ist die zweite Auflage des Kunstfestivals artspring berlin, das auf Initiative der Ateliergemeinschaft Milchhof e.V. und mit Unterstützung des Fachbereichs Kunst und Kultur stattfindet. Das Motto: Der Stadtbezirk wird Galerie.

Schon vorher kann man einen Eindruck der Vielfalt erhalten: Die beteiligten Kunstschaffenden stellen bereits vier Wochen im Vorfeld ihre Arbeiten in der Ausstellungshalle des Museums Pankow aus – direkt am Wasserturm gelegen, im Herzen des Bezirks. Geplante Veranstaltung während der Ausstellung: Podiumsdiskussion zur Standortwahrung der Atelierhäuser am Donnerstag, den 17. Mai mit Release der Festivalzeitung.

www.artspring.berlin

Ausstellung artspring central
mit Arbeiten der an artspring beteiligten Künstlerinnen und Künstler
in der Ausstellungshalle des Museums Pankow
25. April bis 27. Mai 2018

Vernissage am Dienstag, den 24. April 2018, 19 Uhr
Eröffnung: Bernt Roder, Leitung des Museums Pankow
Grußwort: Sören Benn, Bezirksbürgermeister
Einführung: Kathleen Krenzlin, Leitung der Galerie Parterre und der Kunstsammlung Pankow

Ausstellungshalle des Museum Pankow
Prenzlauer Allee 227
10405 Berlin
Bis 27. Mai, Di-So 10-18 Uhr

Die Ausstellung artspring central ist ein Kooperationsprojekt von artspring berlin und dem Amt für Weiterbildung und Kultur – Museum Pankow mit Unterstützung des Fachbereiches Kunst und Kultur

“Politik des Todes” Vortrag von Prof. Dr. Zeynep Sayin

Politik des Todes
Vortrag von Prof. Dr. Zeynep Sayin (Istanbul/ Wien/ Leipzig)

Montag, 9. April 2018, 20.00 Uhr
Zitadelle – Gotischer Saal. Eintritt frei!

Vortrag von Prof. Dr. Zeynep Sayin

Der Vortrag der renommierten türkischen Bildwissenschaftlerin Zeynep Sayin geht von der Unterscheidung zwischen der Leiche und ihrem Bild aus: Damit der Leichnam als Bild weiterleben kann (und nicht als Larva zwischen dem Reich der Lebenden und dem der Toten umherirrt), muss er begraben werden.

Die Leichenmasken, Grabsteine etc. tragen die Sorge um den Verstorbenen und bilden die Doubles des Leichnams. Durch die Bilder (imago, imagines in Rom) der Toten wird nicht nur die Identität und Vergangenheit der Gemeinschaften gebildet, sondern auch deren Zukunft. Die Politik des Todes operiert an der Scheidelinie zwischen der Leiche und ihrem Bild: Durch das Verweigern der Bestattung (Gebet, Grabstätte, Ritual), durch Schändung der Toten und andere vergleichbare Praktiken wird eine Politik aktiviert, die das Gedächtnis des Verstorbenen als Bild und somit die Möglickeit einer Identitätsbildung vernichten soll.

Die eine Leiche ist wichtiger als die andere Leiche: Verräter oder Märtyrer. Bildtheorie und politische Theorie verschmelzen ineinander.

Zeynep Sayin hat als Professorin für Bildwissenschaften an verschiedenen Universitäten gelehrt, zuletzt an der Architekturfakultät der Artuklu-Universität in Mardin. Seit ihrer Suspendierung wegen wissenschaftlicher Veranstaltungen zu historischen und zeitgenössischen Bildpolitiken an der Istanbuler Bilgi-Universität nimmt sie Lehraufträge an verschiedenen Universitäten in Europa wahr. Zeynep Sayin referiert darüber hinaus regelmäßig zu aktuellen kulturpolitischen Entwicklungen und Themen.

Zitadelle Berlin Logo

Zitadelle Spandau
Gotischer Saal
Am Juliusturm 64
13599 Berlin
www.zitadelle-spandau.de
(U7 Zitadelle, Bus X33)

OPEN CALL – Teilnahmeaufruf | artspring

!! DATUM VERSCHOBEN, ANMELDUNG NUN MÖGLICH !!

OPEN CALL – Teilnahmeaufruf an alle Künstler/innen mit Atelier in Prenzlauer Berg, Weißensee und Pankow (Anmeldung unter www.artspring.berlin)

artspring berlin 2018 – Der Stadtbezirk wird Galerie

artspring 2018 – Der Stadtbezirk wird Galerie.

Offene Ateliers in Prenzlauer Berg, Weißensee und Pankow.

Nach dem großen Erfolg von artspring im letztem Jahr freuen wir uns, dass wir auch 2018 wieder ein interessantes und spannendes Kunstwochenende im Stadtbezirk veranstalten können.

artspring widmet den in Prenzlauer Berg, Weißensee und Pankow arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern besondere Aufmerksamkeit. Ein ganzes Wochenende lang öffnen sich die Türen zu Vorderhäusern und Hinterhöfen, zu Fabriketagen und Wohnungsateliers, zu Laden- oder Gruppenateliers. Die abseits der Öffentlichkeit entstehende Kunstproduktion wird zugänglich gemacht, die Künstler ansprechbar. Zudem bietet das Wochenende den Anlass und die Möglichkeit, die im Bezirk Pankow arbeitenden Künstlerinnen und Künstler mit Interessenten, aber auch miteinander zu vernetzen.

Und damit nicht genug: 2018 soll der Ausstellung artspring central eine weitaus wichtigere Rolle zukommen. Wir konnten das Museum Pankow für eine Kooperation gewinnen und werden in den Räumlichkeiten unmittelbar am Wasserturm eine Ausstellung mit allen an artspring 2018 beteiligten Künstlerinnen und Künstlern organisieren. Die Ausstellung wird in der letzten Aprilwoche beginnen und über das Gallery Weekend hinaus ihren Abschluß in den offenen Ateliers am letzten Maiwochenende finden. artspring 2018 und artspring central werden veranstaltet von der Ateliergemeinschaft Milchhof e.V. und unterstützt vom Amt für Weiterbildung und Kultur Pankow, FB Kunst und Kultur.

Alles in aller Kürze:

  • artspring 2018 26. und 27. Mai 2018
  • Eröffnung am 25. Mai im Milchhof
  • artspring central 25. April – 27. Mai 2018 im Museum Pankow, Prenzlauer Allee
  • Vernissage am 24.April
  • Anmeldung bis 25. März 2018 unter www.artspring.berlin

Präsentation „MARK LAMMERT – A NEW FLAT – JÜRGEN HARTEN – ZWEI ESSAYS“

Wir laden ein: Dienstag, den 6. März 2018 um 19 Uhr

Präsentation

MARK LAMMERT A NEW FLAT JÜRGEN HARTEN ZWEI ESSAYS

Cover des Heftes zur Ausstellung von Mark Lammert

Umschlag der Publikation MARK LAMMERT – A NEW FLAT – JÜRGEN HARTEN – ZWEI ESSAYS

Das Heft dokumentiert die Ausstellung von Mark Lammert in der Galerie Pankow 11/2016 – 1/2017 und enthält darüber hinaus einen Textessay sowie einen Bildessay von Jürgen Harten zur Malerei von Mark Lammert.

Mark Lammert und Jürgen Harten sind anwesend.

MARK LAMMERT A NEW FLAT JÜRGEN HARTEN ZWEI ESSAYS
60 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Softcover, französische Broschur, 2018, Galerie Pankow

Mark Lammert

geboren 1960 in Berlin, Maler, seit 1993 Bühnenräume in Berlin, Lissabon, Paris, Athen/Epidaurus, Genf, Stuttgart, seit 2011 Professor für Malerei und Zeichnung an der Universität der Künste Berlin, seit 2015 Mitglied der Akademie der Künste Berlin, Ausstellungen u. a. Käthe-Kollwitz Preis (1999), Fundação Calouste Gulbenkian (Lissabon, 2005), Notation (Berlin, 2008/09), Benjamin und Brecht (Berlin, 2017), Arbeiten u. a. Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett, Centre national des arts plastiques (CNAP), Paris; Harvard Art Museums, Cambridge (Sarah-Ann and Werner H. Kramarsky Collection)

Jürgen Harten

geboren 1933 in Hamburg, Kunsthistoriker, 1967 Sekretär der 4.documenta, Kassel, 1972–1998 Direktor der Städtischen Kunsthalle Düsseldorf, 1998–1999 Gründungsdirektor der Stiftung museum kunst palast, Düsseldorf. Kurator zahlreicher Ausstellungen, u. a. Marcel Broodthaers (1972), Anselm Kiefer (1984), Gerhard Richter (1986), Tatlin (1993), Pollock/Siqueiros (1995). Michail Wrubel (1997), Das fünfte Element – Geld oder Kunst (2000), Berlin – Moskau, Moskau – Berlin 1950–2000 (2003), Carravaggio (2006)

 

KGB-KUNSTWOCHE 2017 | Kommunalen Galerien in Berlin

Die Kommunalen Galerien in Berlin präsentieren vom 08. bis 17. September 2017 zum vierten Mal parallel zur Berlin Art Week gemeinsam die KGB-KUNSTWOCHE mit Ausstellungen, Rundgängen, Vorträgen, Performances, Workshops und Konzerten von mehr als 400 Künstlerinnen und Künstlern, sowie anderen Kulturschaffenden, in allen Berliner Stadtteilen.

Höhepunkt der KGB-Kunstwoche wird die Nacht der Künstler*innenbands (KGB-Sounds)
am 15. September im Heimathafen Neukölln.

> KGB-Programmheft 2017

> KGB-Sounds 2017

KGBerlin Poster 2017


GB-Bustouren

17. September 2017 | 14:00 – 19:00

Drei Bustouren verbinden mehrere Bezirke und halten zur Besichtigung an jeweils sechs Galerien. Mehr Infos >>