Martin Colden
Egmont Schaefer Preis für Zeichnung
In Kooperation mit dem Berliner Kabinett e.V.
Eröffnung am Dienstag, 10 November 2026, 19 Uhr
Es sprechen:
Annette Tietz, Leiterin der Galerie Pankow
Ausstellung vom 11. November 2026 bis 24. Januar 2027
Der Egmont-Schaefer-Preis für Zeichnung wird alle zwei Jahre vom Berliner Kabinett e.V. zur Förderung innovativer Zeichenkunst vergeben. Er ist benannt nach dem Berliner Zeichner Egmont Schaefer (1908–2004). Der Preis würdigt herausragende künstlerische Positionen, die von der elementaren Kraft der Zeichnung ausgehen, und ist mit einer Ausstellung und Publikation verbunden.
Martin Colden (1955 in Rostock geboren) studierte von 1976 bis 1981 an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee Malerei (KHB) bei Hans Vent. Daran an schloss sich bis 1983 eine Aspirantur an der KHB bei Dieter Goltzsche. Von 1989 bis 1992 war Colden Meisterschüler an der Akademie der Künste, Berlin. Er erhielt mehrere Stipendien und Preise, u.a. 1997 den Förderpreis Kunstpreis Berlin der Akademie der Künste sowie 1999 den Grafikpreis der Kunstmesse Dresden.
Martin Coldens künstlerische Praxis wird bestimmt durch ein tägliches lustvolles Befragen der formalen Möglichkeiten einer zeichnerischen Aneignung der Wirklichkeit. Die Anlässe dafür sind oftmals unspektakulär, liegen im Ritual des täglichen Zeichnens und sind nicht der Abbildung einer gegenständlichen Realität verpflichtet. Vielmehr bestimmen gestische Zeichen, ein expressiver Ausdruck, Rhythmus und ein Wille zur freien Formfindung die Linienführung. Seine Arbeiten reichen von kleinsten Notaten über thematische Werkgruppen bis hin zu wandfüllenden Papierarbeiten, die sich in den Raum hinein erstrecken. Martin Colden lebt und arbeitet in Berlin.
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